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Soziale Verantwortung im Online-Handel

27.03.2010 | 15:41 Uhr |

Die gemeinnützige deutsche Organisation start2help will mit ihrem Konzept den Handel im Internet revolutionieren. Das "Geschäftmodell" der Gründer Simon Schröder und Philipp Richard basiert auf einem einfachen wie effizienten Prinzip.

Ziel ist es, Interessenten davon zu überzeugen, Einkäufe online über die neu gegründete Webseite zu tätigen. Im Falle eines Kaufes wird automatisch eine Provision von rund fünf bis sieben Prozent der Summe gutgeschrieben. Davon gehen 100 Prozent an gemeinnützige Organisationen. Eine Registrierung oder vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

"Zwar sind wir erst seit Dezember 2009 am Start. Trotzdem bewährt sich das Konzept. Die Spenden nehmen zu und die Bereitschaft der beteiligten Unternehmen ist vorhanden", sagt Schröder gegenüber pressetext. Wichtig ist dem hauptberuflich als Niederlassungsleiter bei einer Eventagentur tätigen start2help-Gründungsmitglied, klarzumachen, dass dem Käufer über start2help keine Extrakosten entstehen. "Die Produkte sind nicht teurer, als wenn die Seite des bevorzugten Internetshops direkt aufgesucht wird", unterstreicht Schröder.

Der Erfolg gibt dem noch jungen Internetportal recht. Bereits 100 Unternehmen beteiligen sich bislang an der Idee. Dazu gehören unter anderem renommierte Großunternehmen wie Amazon, Thalia, Alltours, Dell, Conrad, Sixt oder Neckermann. Um noch mehr Menschen aufmerksam zu machen, hat auch der Austausch über Facebook begonnen. "Wir sind stolz darauf, dort schon 600 Fans zu haben", so Schröder gegenüber pressetext. Das Potenzial ist groß. 2009 gaben deutsche Verbraucher für Waren aus dem Netz 13,2 Mrd. Euro brutto aus.

(pte)

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