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seti@home: 150 Radioquellen werden jetzt genauer untersucht

19.03.2003 | 12:33 Uhr |

Das so genannte "seti@home"-Projekt beschäftigt sich mit der Suche nach außerirdischen Zivilisationen. Hierzu werden viel versprechende Signale mit Hilfe eines speziellen Bildschirmschoners untersucht. Nach vierjähriger Forschungsarbeit werden nun 150 Radioquellen nochmals genauer überprüft.

Das so genannte "seti@home"-Projekt beschäftigt sich mit der Suche nach außerirdischen Zivilisationen. Hierzu werden viel versprechende Signale mit Hilfe eines speziellen Bildschirmschoners untersucht. Nach vierjähriger Forschungsarbeit werden nun 150 Radioquellen nochmals genauer überprüft.

Hierzu steht dem Projekt das größte Radioteleskop der Welt für zwei Tage zur Verfügung. Vielen Filmfreunden dürfte das Bauwerk in Areciba, Puerto Rico, aus "Golden Eye" oder "Contact" bekannt sein.

seti@home ist mittlerweile eines der größten und am längsten andauernde Projekt für "distributed Computing". Der Seti-Bildschirmschoner wurde bereits über vier Millionen Mal herunter geladen. Insgesamt konnten die Wissenschaftler aus Berkeley mehr als fünf Milliarden Signale untersuchen.

Hierbei stießen sie auf über 200 interessante Radioquellen, die auf intelligentes außerirdisches Leben hindeuten könnten. Auf Grund der begrenzten Zeit werden sie allerdings nur 150 dieser Kandidaten näher unter die Lupe nehmen. Die Aussicht auf Erfolg ist jedoch relativ gering. Selbst Optimisten bewerten die Chance, Signale extraterrestrischen Ursprungs zu finden, mit weniger als einem Prozent.

Seti-Projekt der Universität von Berkeley

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