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o2 stoppt Internet-Dienst surf@home

Der Netzbetreiber o2 wird zum 1. September 2007 die Vermarktung seines Internet-Produktes surf@home einstellen. Damit reagiert das Unternehmen auf den Start der eigenen DSL-Vermarktung im Herbst 2006. Künftig soll das Handy als Modem im Vordergrund stehen.

Der Münchner Netzbetreiber o2 wird sein Produkt "surf@home" einstellen. Wie der Anbieter mitteilt, soll das Produkt bis zum 31. August angeboten werden, Fachhändler werden jedoch schon jetzt nicht mehr mit Routern beliefert. Damit reagiert das Unternehmen auf die Einführung von eigenen DSL-Anschlüssen, welche seit Herbst 2006 angeboten und über die Muttergesellschaft Telefonica bereitgestellt werden.

Während o2 von "zwei erfolgreichen Jahren" spricht, konnte surf@home die Erwartungen nicht erfüllen. So musste der Netzbetreiber feststellen, dass Kunden entweder das eigene Handy als UMTS-Modem nutzen oder via DSL im Internet surfen möchten. Für Bestandskunden werde es jedoch keine Veränderungen geben. Wer surf@home gebucht hat, wird auch nach dem offiziellen Verkaufsstopp des Produktes zu den gleichen Nutzungsbedingungen online gehen können - auslaufende Verträge werden auf Wunsch verlängert.

Kürzlich hatte o2 mitgeteilt , man werde auf der CeBIT in Hannover neue Datentarife für die mobile Nutzung vorstellen, die am 29. März 2007 in den Handel kommen sollen. Im Mittelpunkt steht die Ankündigung einer "Quasi-Flatrate", der Preis soll zwischen zehn bis 15 Euro im Monat liegen und ist damit deutlich geringer als bei der Konkurrenz. Genaue Informationen wird o2 Deutschland-Chef Rudi Gröger in den nächsten Tagen mitteilen.

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