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Apple iPad mit SIM-Lock durch die Hintertür?

29.01.2010 | 14:14 Uhr |

Im Apple iPad steckt eine microSIM-Karte. Das kommt faktisch fast einem SIM-Lock gleich.

Die 3rd-Formfactor-SIM, wie die korrekte Bezeichnung lautet, ist mehr als die Hälfte kleiner und kann daher noch besser in kleine elektronische Geräte wie Handys oder eben ein Tablet integriert werden. Doch die Größe dürfte für Apple beim riesigen iPad kaum ausschlaggebend gewesen sein.

Eher schon der zusätzliche Speicher auf dem Chip für Provider- und Accountdaten und bessere Kontroll- und Sicherheitsfunktionen. Oder einfach das Außergewöhnliche, was bislang noch niemand hat. Und ein weiterer Punkt könnte ebenfalls in die Überlegungen für die Nutzung einer micro-SIM eingeflossen sein: Wenn bislang kaum jemand – außer AT&T und T-Mobile USA - microSIMs anbietet, dann ist das iPad trotz stolz verkündeter SIM-Lock-Freiheit de facto doch wieder Provider-gebunden.

Apple iPad verfügt über einen kapazitiven Touchscreen mit 9,7 Zoll und einer Auflösung von 1024x768 Pixel. Die Front besteht ganz aus der Glasschicht auf dem Display, die Rückseite ist aus Aluminium. Es gibt verschiedene Versionen des iPad mit 16, 32 oder 64 Gigabyte Flash-Speicher. Jede Version kann außerdem optional mit einem 3G-Modul ausgestattet erworben werden. Allen Varianten sind WLAN, Bluetooth, 3,5-Millimeter-Anschluss, TV-Ausgang und digitaler Kompass gemein. Für die nötige Leistung sorgt der Apple A4-Prozessor mit einem Gigahertz Taktfrequenz. Ein fest eingebauter Akku hält das Tablet mit Apple OS 3.2 unter voller Leistung etwa 10 Stunden aktiv. Kamera und USB-Anschlüsse fehlen, ebenso wie eien Flash-Unterstützung und Multitasking-Fähigkeit.

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