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ish entlässt angeblich über die Hälfte der Mitarbeiter

02.09.2002 | 11:41 Uhr |

Die TV-Kabelholding Callahan NRW steckt schon seit längerer Zeit in finanziellen Schwierigkeiten und hat deshalb Insolvenz angemeldet. Jetzt soll das Unternehmen einen massiven Stellenabbau bei seiner Tochtergesellschaft ish planen. Ish war vor einiger Zeit durch sein Engagement bei der Nutzung des Internets via Fernsehkabel/Kabelmodem bekannt geworden.

Die TV-Kabelholding Callahan NRW steckt schon seit längerer Zeit in finanziellen Schwierigkeiten und hat deshalb Insolvenz angemeldet. Jetzt soll das Unternehmen einen massiven Stellenabbau bei seiner Tochtergesellschaft ish planen. Ish war vor einiger Zeit durch sein Engagement bei der Nutzung des Internets via Fernsehkabel/Kabelmodem bekannt geworden. Internet über Kabelmodem ist neben DSL und Internet über das Stromkabel (Powerline) eine weitere Möglichkeit für einen Internet-Breitbandzugang.

Von den derzeit rund 1700 Mitarbeitern von ish sollen Medienberichten zufolge 1000 ihren Hut nehmen. Damit einhergehend soll die Hälfte der Firmenstandorte geschlossen werden, rund 45 an der Zahl. Callahan NRW wollte die Zahlen jedoch noch nicht bestätigen, über eine Verkleinerung des Unternehmens sei noch nicht entschieden. Auf der Website von ish finden sich noch keine Informationen zu den angeblichen Entlassungen.

Im Juli 2002 hatte Callahan NRW - die TV-Kabelnetze in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg besitzt - Insolvenz wegen Überschuldung beantragt. Die US-Investorengruppe Callahan hält 55 Prozent der Anteile an Callahan NRW, der Rest liegt bei der Deutschen Telekom. Von den Entlassungen sollen nur die Standorte in Nordrhein-Westfalen betroffen sein, die Mitarbeiter in Baden-Württemberg sollen dagegen relativ ungeschoren davon kommen.

Telefon und Internet per Kabel schon möglich (PC-WELT Online, 28.02.2002)

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