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iPhone 6S mit Force Touch und Aluminium 7000

11.08.2015 | 12:32 Uhr |

Kurz vor der September-Vorstellung des neuen iPhone vergeht kein Tag ohne neue Gerüchte. Das neueste kommt von Unbox Therapy.

Update 11.8.2015: Aluminium 7000 - iPhone 6S dicker und leichter

Beim Erscheinen des neuen iPhone 6 gab es bald Nutzerbeschwerden, das Gehäuse des neuen iPhone, insbesondere des Plus-Modells, würde sich zu schnell verbiegen. Wie ein Youtube-Video von Unbox Therapy zeigt , könnte dieser umstrittene Mangel beim kommenden Modell behoben sein. Laut den Videomachern, denen nach eigenen Angaben ein Gehäuse des kommenden iPhone 6S in die Hände fiel, ist das Gehäuse mit 1,9 mm statt 1,14 mm deutlich dicker und vermutlich stabiler. Ob sich die Änderungen auch positiv auf das Plus-Modell auswirken, wird sich wohl erst nach dem Verkaufsstart und dem ersten viel zu gut betuchten iPhone-6S-Plus-Käufer zeigen. Denn moniert haben die Videomacher im letzten Jahr die Biegsamkeit des großen Modells, im aktuellen Video ist aber das normale iPhone zu sehen.

Der Material-Experte Greg Koenig erklärte gegenüber Techcrunch, dass Apple womöglich mit dem Apple-Watch-Projekt die nötigen Neuerungen mit dem Aluminium 7000 implementiere, so dass bei dem neuen iPhone keine Probleme entstehen dürften. Dazu könnte Apple die Größe seiner iPhone-Sparte ausnutzen und größere Mengen an dem neuen Material aufkaufen, so dass keine Preisnachteile für den Konzern entstehen.

Update 10.8.2015: iPhone 6S mit Force Touch, gleiche Abmessungen wie ein iPhone 6

Der belgischen Reparatur-Webseite Macmaniack ist offenbar ein echtes Teil des iPhone 6S zugespielt worden. In einem Video vergleichen sodann die Redakteure den angeblichen Bildschirm des iPhone 6S mit dem aktuellen Modell. Was sofort auffällt - die äußeren Abmessungen und Platzierung der Außenelemente wie Kamera und Home-Button bleiben unverändert. Das gezeigte Display ist genau so breit, lang und dick wie das Display eines iPhone 6. Woran die Autoren das nächste Modell erkennen, ist ein kleiner Chip (im Video ab 0:27), den sie auch in der Apple Watch gefunden haben wollen. Auch einige Kabelverlegungen sind anders. In dem angeblichen iPhone-6S-Display ist der Touch-ID-Sensor mit dem Home-Button über eine direkte Kabelverlegung verbunden, im iPhone 6 ist sie anders gelöst.

Die Wahrscheinlichkeit, dass das gezeigte Teil tatsächlich ein Bildschirm des zukünftigen iPhone 6S ist, ist relativ hoch. Die äußeren Abmessungen entsprechen dem üblichen Produktionszyklus von Apple. Dazu ist ein Video deutlich schwieriger zu fälschen als Fotos.

Ab Minute 0:04 wird der Absender des Päckchens gezeigt - es ist eine chinesische Adresse. Vielleicht erfahren wir bald mehr von dieser Quelle? Auf jeden Fall werden wir dann auf macwelt.de darüber berichten. Wenn Sie die Adresse auf dem Paket entziffern können, schreiben Sie uns im Kommentarfeld unter diesem Artikel, bei Facebook o der schreiben Sie an hkubiv@macwelt.de.

Zusätzlich dazu werden wir uns auf jegliche Hinweise zu der Anschrift auf der Packung im Video (ab 0:04) freuen und unseren Beitrag entsprechend aktualisieren.

Update 10.08.2015: iPhone-6S-Vorstellung am 9. September

John Paczkowsky von Buzzfeed berichtet aus angeblich gut informierten Quellen, Apple plane sein jährliches iPhone-Event in der Woche beginnend mit dem 7. September. Laut diesen Quellen wolle Apple die Keynote am 9. September 2015 veranstalten. Erwartungsgemäß werden neue Modelle des Smartphones vorgestellt. Momentan spekuliert die Szene über einen Bildschirm mit der Force-Touch-Technologie, einem verbesserten und leistungsstärkeren Chip, besserer Kamera. Paczkowski geht in seinem Bericht noch weiter und hält die Vorstellung des deutlich überarbeiteten Apple TVs als ziemlich sicher. Die Settop-Box von Apple wurde zuletzt 2012 als neues Modell vorgestellt. Momentan ist in der Box ein A5-Chip eingebaut (Generation iPhone 4S). Selbst in dem etwas vernachlässigten iPod Touch hat Apple zuletzt den neueren und schnelleren A8 eingebaut.

Dass Apple in der Woche beginnend mit dem 7. September ein neues iPhone bringen wird, gilt als ziemlich sicher. Schließlich haben die Vorstellungen ab dem iPhone 5 ungefähr in diesen Zeitraum stattgefunden: iPhone 5 - 12. September 2012, iPhone 5S - 10. September 2013, iPhone 6 - 9. September 2014. Die beiden letzten Keynotes fielen auf einen Dienstag, das iPhone 5 wurde an einem Mittwoch vorgestellt. So gilt das angedachte Event am 9. September als relativ wahrscheinlich.

Update 24.7.2015: Fotos zeigen iPhone 6S in der Produktion

Die Fotos stammen offensichtlich direkt aus einer Produktionsstraße des neuen iPhone. Man sieht die weiße Vorderseite des iPhone 6S. Optisch hat sich offensichtlich nichts verändert. Bildschirmgröße sowie die Aussparungen für den Home-Button, den Lautsprecher und die Kamera sowie für den Helligkeitssensor sitzen an der gleichen Stelle wie beim iPhone 6. Das bestätigt einmal mehr, dass Apple bei seiner bisherigen Haltung bleiben wird und zwischen den großen Versionssprüngen immer ein "S-Modell" bringt, das wesentliche Neuerungen in den Innereien und nicht im Design mitbringt. Die Bilder aus der Fertigung zeigen allerdings auch, dass die Massenproduktion des neuen iPhone offensichtlich begonnen hat. Damit liegt Apple gut im Zeitplan, wenn das iPhone 6S im September auf den Markt kommen soll. Ob Apple tatsächlich mit dem neuen iPhone 6S auch die Technologie Force Touch bringt, lässt sich aus den Fotos nicht herleiten.

Update 20.7.2015: MacRumors zeigt neue Fotos vom Gehäuse des iPhone 6S Plus (iPhone 7)

Die Fotos stammen von Future Supplier , dabei soll es sich um Gehäuseteile des iPhone 6S Plus (iPhone 7), also des größeren iPhone-Modells handeln. Future Supplier bemerkt, dass sich die Position einiger Verschraubungen im Vergleich zum bisherigen iPhone 6 Plus verändert hat. Das soll besonders beider Gehäuserückseite für mehr Stabilität sorgen. Gerade das große Plus-Modell hatte im vergangenen Jahr durch das so genannte Bentgate für aufsehen gesorgt, weil es sich relativ leicht unabsichtlich verbiegen lässt.

MicGadget berichtet zudem , dass das iPhone 6S (iPhone 7) keine 16-GB-Modelvariante bekommen wird. Die minimale Speicherkapazität sei mit 32 GB angegeben. Das hätte man aus der Tatsache schließen können, dass derzeit Gehäuseaufkleber gedruckt werden, die 32, 64 oder 128 GB anzeigen. 16 GB fehle demnach. Das ist allgemein zu begrüßen, da das 16-GB-Modell für viele Anwendungsfälle nicht mehr ausreicht.

Update 16.07.2015: Digitimes: Samsung und TSMC starten die Produktion des Apple A9-Chips

Laut des taiwanischen Magazins Digitmes hat die Massenproduktion des neuen iPhone-Hauptprozessors begonnen. Der Apple A9 dürfte im iPhone 7 (iPhone 6S) zum Einsatz kommen. Zwei Hersteller teilen sich die Produktion: Samsung und TSMC. Beide haben bereits Erfahrung mit den Chips von Apple. Kurz vor Produktionsbeginn soll Apple noch letzte Änderungen im Chip-Design vorgenommen haben. Der iPhone-Launch-Termin sei davon aber nicht betroffen. TSMC produziert den Quellen zufolge auch die Fingerprint-Sensoren und die Audio-Chips für das nächste iPhone. Insgesamt sollen bis Ende 2015 80 Millionen neue iPhones ausgeliefert werden meint Digitimes.

Update 09.07.2015: WSJ: Apple gibt 90 Millionen iPhone 6S und iPhone 6S Plus in Auftrag

Der nächste Kassenschlager: Diversen Berichten zufolge ist die Produktion für die nächste iPhone-Generation bereits angelaufen. Vermutlich in gut zwei Monaten wird Apple das iPhone 6S und das iPhone 6S Plus vorstellen. Erste Indikatoren deuten darauf hin, dass Apple mit bis zu 90 Millionen Verkäufen im Weihnachtsquartal rechnet.

Andere Quellen aus China bestätigen indirekt die Behauptung des Wall Street Journal. So berichtet Patently Apple , dass die Fabriken von Foxconn und Pegatron, insbesondere die Filiale von Pegatron in Shanghai nach neuen Mitarbeitern für den kommenden August sucht, diese sollen dann bei der iPhone-Produktion aushelfen.

Update 07.07.2015: China Telekom bestätigt die nächste Generation von LTE im neuen iPhone 6S

Erst letzte Woche sind Fotos vom angeblichen iPhone-6S-Gehäuse aufgetaucht, die Rückschlüsse auf die neuen Modulen im Inneren des neuen iPhones zulassen. Vor allem wurde über die neuen Qualcomm-Chips spekuliert, die eine schnellere LTE-Verbindung zulassen. Nun wird wohl der Sachverhalt aus einer anderen Quelle bestätigt: Letzte Woche fand in Najing Internetional Exhibition Center eine Internet-Messe statt, veranstaltet von China Telecom und Qualcomm . Auf einer Keynote hat China Telekom die neue Generation von LTE vorgestellt - 4G+ . Damit sind theoretisch Downloadgeschwindigkeiten von 300 MBit/s möglich, mit dem aktuellen Standard - 4G - erreicht man (bei idealen Bedingungen) Downloadgeschwindigkeiten von 150 MBit/s. China Telecom hat angekündigt, dass 4G+ bereits in Startlöcher steht - ab dem 1. August schaltet der Mobilfunk-Anbieter in den größten chinesischen Städten auf die neue Generation um. Auch die "Early Adopters" unter Smartphone-Hersteller sind mit dabei. Unter anderem solle Apple nach Aussage von China Telecom bald ein Smartphone herausbringen, das den neuen Standard unterstützt. 

iPhone 6S Plus Gehäuse
Vergrößern iPhone 6S Plus Gehäuse
© Future Supplier

In den letzten Jahren hat Apple den Verkaufsstart in China immer wieder vorangetrieben, so dass die chinesischen Kunden nicht mehr bis Januar des jeweils nächsten Jahres auf das neue Gerät warten müssen. Falls sich Apple an den bisherigen Produktzyklus hält, würde das neue iPhone 6S mit dem aktualisierten LTE-Standard bereits Ende kommenden September in China verfügbar sein.

Ursprünglicher Artikel:

Zeit und Ort kann man schon jetzt mit hoher Wahrscheinlichkeit vorhersagen, die Details sind noch Gegenstand von Spekulationen: Am Dienstag, den 8. September zeigt Apple neue iPhones im Yerba Buena Center in San Francisco. Noch gibt es unterschiedliche Aussagen darüber, ob mit einem iPhone 7 (und iPhone 7 plus) Apple eine ganz neue Generation mit wesentlichen Innovationen vorstellt oder ob es sich um eine evolutionäre Änderung handelt und das iPhone 6S und iPhone 6S Plus mit nur wenigen Änderungen in einem fast identischen Gehäuse kommen. Zudem ist noch unklar, wie Apple das Angebot nach unten hin abrunden wird. Bleiben iPhone 6 und iPhone 6 Plus im Handel oder kommt gar ein iPhone 6C? Wir haben alle Gerüchte zusammengefasst, die sich um das iPhone 7 oder iPhone 6S und seine kleinen wie großen Brüder drehen – und ordnen sie ein.

Kamera, Blitz und Gehäuse: Informationen zum iPhone 7 (6S) aus der Lieferkette

Apple verrät natürlich nichts über neue Modelle, etwa eine Woche vor der Veranstaltung wird es wieder eine "vielsagende" Presseeinladung geben, aus der man den ein oder anderen Schluss ziehen kann. Wir rechnen für den 31. August mit einer solchen Information. Derweil blüht die Spekulation. Finanzanalysten erklären ihren Kunden, ob und wie sich die Investition in Apple-Aktien lohnt und schätzen Marktchancen ab. Dabei sind die Experten auf mehr oder minder zuverlässige Quellen angewiesen. In der langen Liefer- und Produktionskette Apples hält nicht jeder sich an die Verschwiegenheitsvereinbarungen, so tauchen im Vorfeld der iPhone-7-Premiere immer wieder mal Bilder von vermeintlichen oder tatsächlichen Bauteilen oder gar Prototypen auf.

Auch der Techblog Blog 9to5Mac unterhält gute Beziehungen zu Quellen in China, die ab und an Bauteile aus der Produktion abzweigen. Erste Bilder zeigen die Rückseite des iPhone 7, die aber all denjenigen Recht geben, die eher ein kaum verändertes iPhone 6S vorhersehen.  Die von 9to5Mac veröffentlichten Bilder eines vermeintlichen Gehäuses des iPhone 6S oder iPhone 7 scheinen glaubwürdig zu sein. Die Gehäuserückseite hat die gleichen Maße wie die des iPhone 6 - einige Aufhängungen für Platinen im Inneren zeigen aber laut 9to5Mac Unterschiede, es handele sich keineswegs um ein altes Bauteil des iPhone 6.

Gleich bleiben dürfte die rückseitige Kamera, einige Experten spekulierten bereits über eine neue Kamera mit mehreren Objektiven. Die Bohrungen bleiben aber gleich, demnach hätten nach wie vor nur eine Kamera, ein LED-Blitz und ein Mikrophon Platz. Besser werden könnte die Kamera aber dennoch - was erneut für ein iPhone 6S spricht und gegen ein iPhone 7. Denn zuletzt hatte Apple immer im zweiten Modell einer Generation (iPhone 3GS, iPhone 4S und iPhone 5S) vor allem die Kamera verbessert, während iPhone 4, iPhone 5 und iPhone 6 wesentliche neue Funktionen erhielten. Die Zeit ist womöglich noch nicht reif für ein iPhone 7, nächstes Jahr dann.

Wie genau sich die Kamera des neuen iPhone unterscheidet, will die Website GSMarena erfahren haben. Die Kamera soll eine Auflösung von 12 Megapixeln bieten und 4K-Video aufnehmen können, dazu Slowmotion-Videos mit bis zu 240 Frames pro Sekunde. Die Informationen stammen angeblich von einem Foxconn-Mitarbeiter, der sie auf dem "chinesischen Twitter" Weibo verraten hat. Über eine Verbesserung der Facetime-Kamera auf der Vorderseite geht daraus nichts hervor, will Apple die Modeerscheinung Selfie berücksichtigen, dürfte die zukünftige Kamera vorne der hinten in wenig nachstehen. Auch die Facetime- oder Selfiekamera sollte Panoramen und hochauflösende Videos im Breitbildformat aufnehmen können. Womöglich kommt das aber auch erst mit dem iPhone 7.

iPhone 7 (6S) schon in Produktion: Force Touch

Mit aller Kraft tippen und drücken: Apple wird laut des Wirtschaftsnachrichtendienstes Bloomberg in das iPhone 6S und iPhone 6S Plus (oder auch iPhone 7 und iPhone 7 Plus) einen Force-Touch-Chip einbauen. Diese Funktion hatte Apple erstmals vor einem Jahr an der Apple Watch gezeigt: Übt der Finger stärkeren Druck aus, ändert sich das Verhalten der Software. Filme lassen sich etwa schneller vorspulen, Force Touch könnte auch den Doppeltipp ersetzen. In den Macbooks der ersten Jahreshälfte 2015 hat Apple ein Force-Touch-Trackpad eingebaut, sehr wahrscheinlich wird das dann auch im iPhone 7 oder iPhone 6S der Fall sein. Dass Apple Force Touch verwenden werde, hatte zuvor schon der meist gut informierte Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities behauptet. Kuo hat gute Beziehungen zu Betrieben der Lieferkette und war in den letzten Jahren meist der erste, der von einem neuen Chip oder einer neuen Schnittstelle wie zum Beispiel Lightning zu berichten wusste. Force Touch scheint also der Gewissheit nahe zu kommen. Force Touch war nach zahlreichen Berichten jedoch eines der Gründe für die anfänglichen Lieferschwierigkeiten der Apple Watch. Diese hat Apple aber nun in den Griff bekommen.

Angeblich hat auch bereits die Massenproduktion des iPhone 7 oder iPhone 6S begonnen. Im Juni-Quartal dürfte Apple mehr als 50 Millionen iPhones verkauft haben, die neuen Geräte werden ohne Zweifel auch wieder wie warme Semmeln weggehen.


iPhone 7 (6S): Verbiegen nicht mehr möglich

Sie erinnern sich an Bentgate? Im vergangenen Herbst hatten zunächst einige Nutzer darüber geklagt, ihr iPhone 6 Plus würde sich verbiegen, wenn es in der Gesäßtasche getragen wird und man sich hinsetzt. Einige halbseriöse Tester hatten danach auch tatsächlich unter roher Gewalteinwirkung das iPhone 6 Plus verbiegen können. Apple hat einen Konstruktionsfehler bestritten und eigene Belastungstests angeführt. Für das iPhone 7 (iPhone 6S) wird Apple wohl aber etwas vorsichtiger zu Werke gehen. Ebenfalls Mig-Chi Kuo will wissen, wie Apple Verbiegungen von vornherein unterbindet: Mit einer Anleihe bei der Apple Watch. Apple werde für das iPhone 6S oder iPhone 7 die gleiche Alu-Legierung der 7000er-Reihe verwenden, die auch bei der Apple Watch Sport zum Einsatz kommt. Dies sind die Alu-Legierungen, die Zink enthalten und je nach Variante die größte Festigkeit aller Alu-Sorten haben können. Verbiegen verboten.

Alles zusammen

Das taiwansiche Fachblatt Digitimes hatte bereits im Frühjahr unter Bezug auf Informationen aus der Industrie berichtet, Apple werde exakt drei neuen Modelle im September vorstellen, iPhone 6S, iPhone 6S Plus und iPhone 6C genannt. Das iPhone 6C - womöglich bunt wie das iPhone 5C vor zwei Jahren - wäre ein 4-Zoll-Modell, das das iPhone 5 und iPhone 5S ablöse.

Im vergangen Jahr hatte Apple mit dem iPhone 6 (4,7 Zoll) und den iPhone 6 Plus (5,5 Zoll) erstmals die Größe der Bildschirme nennenswert verändert und sich damit einem von Herstellern wie Samsung gesetzten Trend angepasst. Als 4-Zoll-Modelle blieben iPhone 5S (mit 32 GB oder 64 GB) und iPhone 5C (nur mit 8 GB) im Angebot. Den Löwenanteil der im ersten Quartal 2014/2015 verkauften 74,5 Millionen iPhones dürften die 6er-Modelle ausgemacht haben. Diese bekommen aller Voraussicht nach im September ein großes Upgrade, mit dem neuen Prozessor Apple A9, einer verbesserten Kamera und womöglich einem etwas stabileren Gehäuse.

Das iPhone 5S wäre dann zwei Jahre alt und das iPhone 5C mit einer schon drei Jahre alten Technik bestückt. Gut möglich, dass Apple die beiden Modelle im Herbst komplett aus dem Angebot nimmt. Und genau in diese Lücke könnte dann ein iPhone 6C stoßen. Über dessen sonstige Spezifikationen kann man bisher lediglich spekulieren.

Gerüchte über ein neues 4-Zoll-iPhone von Apple waren erstmals im Dezember 2014 in Umlauf geraten, im Januar hatte es aus Zuliefererkreisen jedoch noch keinerlei Indizien gegeben, Apple würde tatsächlich für ein solches Modell Komponenten bestellen. Dies könnte sich nun geändert haben. Digitimes ist mit Informanten aus den Manufakturen gut vernetzt.

Welche CPU steckt im iPhone 7 (6S)?

Die S-Versionen der Vorgänger waren meist die Ausbaustufen mit dem größten Geschwindigkeitsschub der CPU und des Grafikkerns. Im iPhone 6S wird voraussichtlich der "Apple A9" als CPU stecken. Er wird laut Bloomberg von Samsung hergestellt werden, die Halbleiter-Fabriken des südkoreanischen Konzerns sind in der Lage, Chips im 14nm-Verfahren zu produzieren. Details, wie die Anzahl der Rechenkerne oder welche Grafik-Technologie in der neuen CPU stecken wird, sind derzeit noch offen. Apple hält sich hier traditionell sehr bedeckt, selbst nach der offiziellen Vorstellung neuer iPhones schwieg sich Apple bislang über die technischen Details der verbauten CPUs und Grafikchips aus. Erst Tests von Zeitschriften oder Webseiten offenbarten die Innereien. Der Prozessor soll jedoch noch integrierter werden, heißt: Die CPU soll als SoC (System on a Chip) noch mehr Komponenten des System enthalten als bisher - das wundert nicht, denn mit der Apple Watch hat der Hersteller aus Cupertino inzwischen gute Erfahrungen mit der Entwicklung von SoC-Komponenten gewonnen.

Ebenfalls neu und höchst willkommen ist die als relativ sicher geltende (aber nicht bestätigte) Änderung, dass Apple bei dem iPhone 6S den Arbeitsspeicher für das System erweitern werde. Statt einem Gigabyte RAM (seit dem iPhone 5) sollen es dann zwei Gigabyte Speicher werden. Dies hilft allen App-Junkies, das iPhone wäre damit deutlich weniger gezwungen, aus Speichermangel Apps im Hintergrund zu schließen und sie später erneut zu starten, wenn wir sie wieder nutzen wollen. Auch beim Surfen in Safari dürfte sich der größere Speicher positiv auswirken, denn der Browser könnte mehr Seiten im schnellen RAM-Cache behalten und müsste weniger Seiten neu laden.

iPhone mit Apple Sim?

Seit fast drei Jahren gibt es Spekulationen, dass Apple am liebsten eine fest eingebaute oder zumindest programmierbare Simkarte im iPhone einsetzen wolle. Im iPad gibt es zumindest schon eine (eingeschränkt) programmierbare " Apple Sim ", die zwischen einigen wenigen Anbietern wechseln kann. Auch für das kommende iPhone 6S existieren diese Spekulationen erneut und einen deutlichen Schritt in diese Richtung hat Apple inzwischen sogar getan, denn die Apple Sim gibt es mittlerweile auch in Deutschland . Damit kann man sich in ganz Europa bewegen, ohne teure Roaming-Kosten zu verursachen. Allerdings hat die SIM-Karte bislang noch einen Haken: Es gibt sie nur für das iPad, also für reine Datenübertragung. Telefonieren und SMS verschicken/empfangen kann man damit nicht. Aber vielleicht löst Apple dieses Problem bis zum September auch noch.

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