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Update schließt Sicherheitslücke in iTunes

10.09.2007 | 09:05 Uhr |

Ohne viel Aufhebens hat Apple im Rahmen eines Updates für seine Software iTunes auch eine Schwachstelle beseitigt, die das Einschleusen von Code über präparierte Musikdateien ermöglicht.

Sowohl in der iTunes-Fassung für Windows als auch in der für Mac OS steckt eine Sicherheitslücke, die es Angreifern ermöglicht, beliebigen Code einzuschleusen. Das kürzlich bereit gestellte Update auf die neue iTunes-Version 7.4 soll diese Lücke schließen. Im Vordergrund der neuen Version stehen jedoch neue und angepasste Funktionen im Zusammenhang mit der Vorstellung einer neuen iPod-Generation mit Touchscreen .

In dem von Apple um die neuen iPods veranstalteten Wirbel ist die schwer wiegende Sicherheitslücke beim Umgang mit Musikdateien praktisch untergegangen. Mit Hilfe speziell präparierter Dateien kann ein Pufferüberlauf provoziert werden, wenn eine fehlerhafte Funktion für die Verarbeitung von Album Cover Art benötigt wird.

Auch wer sich keinen neuen iPod kauft, sollte daher seine iTunes-Installation auf die neue Version 7.4 aktualisieren, um seinen Rechner vor derartigen Angriffen zu schützen. Die neue Version kann auf Apples Download-Seite herunter geladen werden. Die Version für Windows XP und Vista ist 49 MB groß. Das Apple-Software-Update kann, wenn bereits installiert, ebenfalls zum Bezug der neuen Version genutzt werden.

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