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iPhone 3G kostet 111 Euro in der Herstellung

25.06.2008 | 10:43 Uhr |

Nach Berechnungen der Marktforscher von iSuppli kostet die Herstellung eines iPhone 3G nur 111 Euro. Das Gerät wäre damit in der Herstellung wesentlich günstiger, als das Vorgängermodell.

Kürzlich hatte Apple das iPhone 3G angekündigt , das im Gegensatz zu seinem Vorgänger auch über UMTS und GPS verfügen wird. Trotz der neuen Funktionen wird das iPhone 3G günstiger als sein Vorgänger angeboten werden: In den USA für 199 US-Dollar (121 Euro) im Falle des Modells mit 8 GB und 299 US-Dollar (182 Euro) für das 16-GB-Modell.

Das neue Smartphone von Apple wird damit auch wesentlich günstiger als die neuen Smartphones von HTC und Nokia sein, die ihre neuen Geräte in etwa zeitgleich mit dem iPhone 3G für um die 785 US-Dollar (504 Euro) beziehungsweise 855 US-Dollar (550 Euro) auf den Markt bringen.

Laut Angaben der Marktforscher in iSuppli gibt es zwei Gründe, weshalb das neue iPhone so günstig angeboten wird: Zunächst einmal werden die Mobilfunkbetreiber subventionieren. iSuppli geht davon aus, dass Apple hier pro Gerät um die 300 US-Dollar (192 Euro) von den Mobilfunkunternehmen erhält.

Ein weiterer Faktor sei, dass Apple besonders günstige Komponenten für das iPhone 3G ausgesucht hat, so dass sich das Gerät günstiger herstellen lässt, als das Vorgängermodell. So kostete die Herstellung des Vorgängermodells geschätzte 226 US-Dollar, obwohl weder 3G noch GPS unterstützt wurden. Das neue Modell kostet dagegen in der Herstellung nur noch geschätzte 173 US-Dollar (111 Euro). Die teuerste Komponente, so iSuppli, sei mit 22,80 US-Dollar (14,60 Euro) der 8-GB-NAND-Flash-Speicher, gefolgt vom Touchscreen, dessen Kosten iSuppli auf 20 US-Dollar (12,90 Euro) schätzt.

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