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Blackberry Storm ist teurer als das iPhone

Die Marktforscher von iSuppli haben die Herstellungskosten für das Blackberry Storm ausgerechnet. Mit 203 Dollar ist es ganze 30 Dollar teurer als das iPhone 3G. Beide Geräte werden aber zum gleichen Preis verkauft.

Das Blackberry Storm sollte eigentlich das neue Vorzeige-Handy von RIM werden. Aber wegen seiner Software-Fehler wurde es gleich nach dem Marktstart von zahlreichen Blogs und Nachrichten-Portalen niedergemacht. Zu dem erhofften iPhone-Killer hat sich der erste Blackberry mit Touchscreen bisher nicht entwickelt. Jetzt haben die Marktforscher von iSuppli seine Herstellungskosten ausgerechnet und sind auch einen Betrag von 203 Dollar gekommen. Das sind 30 Dollar mehr, als ein iPhone 3G kostet.

iSuppli nennt dafür verschiedene Gründe. Zum einen ist das iPhone ein Produkt in der zweiten Generation, Apple konnte den Herstellungsprozess optimieren und günstigere Preise für Komponenten bei seinen Zulieferern aushandeln. Das Storm markiert dagegen den Anfang einer ganz neuen Gerätegeneration. Doch das Storm ist darüber hinaus auch das aus komplexere Gerät. Es besteht aus 1.177 Teilen, wovon 151 mechanisch sind. Das iPhone 3G besteht aus 1.116 Einzelteilen.

In den USA verkauft der Netzbetreiber Verizon das Storm exklusiv für 199 Dollar mit einem 2-Jahres-Vertrag. Genauso viel verlangt der Konkurrent AT&T für das iPhone 3G. Während Verizon und RIM also draufzahlen, streichen AT&T und Apple Gewinne beim Verkauf ein. In Deutschland gibt es das Blackberry Storm bei Vodafone im 2-Jahres-Vertrag für 149,90 €. Weiter Infos zum BlackBerry Storm 9500.

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