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iPod- und Handy-Verbot in New York

09.02.2007 | 12:38 Uhr |

Der Senator Carl Krueger will gegen Fußgänger mit einem Bußgeld vorgehen, die sich durch mobile, elektronische Geräte vom Straßenverkehr ablenken lassen.

Carl Krueger, ein New Yorker State Senator der Demokraten, will Fußgängern die den Gebrauch von iPods, Blackberries und anderen elektronischen Geräten im Straßenverkehr verbieten. Krueger schlug vor, dass jeder, der die Straße überquert und dabei Musik hört, telefoniert oder anderweitig vom Verkehrsgeschehen ablenken lässt, mit bis zu 100 Dollar belangt wird. Zwar fehlen bislang aussagekräftige Statistiken, die belegen, dass Nutzer von mobilen Telefonen und Unterhaltungsgeräten häufiger in Verkehrsunfälle verwickelt worden sein sollen, aber der Senator nannte mehrere Einzelfälle.

In Brooklyn verlor beispielsweise ein 23-jähriger Mann sein Leben, weil er durch das Musikhören mit seinem iPod einen herannahenden Bus nicht bemerkte. Ferner habe es seit September bereits zwei ähnliche Todesfälle gegeben, berichtete Krueger. Allerdings soll nur bei der direkten Teilnahme am Straßenverkehr und gleichzeitiger Nutzung von Handys oder Media Playern ein Bußgeld fällig werden. Wer auf dem Bürgersteig bleibe oder im Park jogge, sei davon ausgenommen.

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