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iPod: Zugriffsschutz bereits geknackt

Nach nur wenigen Tagen haben findige Entwickler offensichtlich den Zugriffsschutz der jüngsten iPod-Generation überwunden.

Nur wenige Tage nach der Vorstellung von Apples jüngster iPod-Generation, darunter der iPod touch oder der überarbeitete iPod nano, haben Entwickler scheinbar den Zugriffsschutz der Geräte überwunden. Dieser sollte verhindern, dass sich Apples Multimediaplayer mit anderer Software als iTunes synchronisieren lassen. Derartige Programme ermöglichen meist auch die Rückübertragung von Dateien auf einen PC, was mittels iTunes standardmäßig nicht möglich ist. Zudem wurden Linux-Nutzer bei den aktuellen Geräten ausgesperrt, da iTunes nur für MacOS oder Windows erhältlich ist.

Findige Bastler haben es schon jetzt geschafft, diesen Zugriffsschutz zu überwinden. Berichten im Internet zufolge, konnten die Entwickler auf den internen Index des neuen iPod classic zugreifen und Musikdateien per Amarok synchronisieren. Auch mit dem beliebten Mediaplayer Winamp, der ebenfalls eine Synchronisationsfunktion bietet, gelang ersten Nutzern angeblich der Abgleich mit ihren iPods. Details zur Umgehung der Funktion waren bisher nicht in Erfahrung zu bringen, zudem gaben die Amarok-Entwickler lediglich bekannt, den iPod classic in der kommenden Version ihrer Software zu unterstützen. Unter den Nutzern konnte sich Apple mit dem Zugriffsschutz offenbar keine Freunde machen – die Proteste gegen die Einschränkung sind derzeit in etlichen Internetforen zu finden.

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