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Microsoft-Manager gesteht Entwicklungsrückstand ein

16.12.2009 | 14:35 Uhr |

Auf einer Konferenz in London fand Phil Moore, der Chef der mobilen Sparte von Microsoft Großbritannien, deutliche Worte über das Verhältnis von Windows Mobile und dem iPhone. "Wir versuchen immer noch, den Rückstand aufzuholen".

Und er fährt fort: "Als Apple vor ein paar Jahren plötzlich in den Markt einstieg, haben sie ihn revolutioniert und neu erfunden. Apple hat uns alle überrascht. Sie haben etwas neues, einzigartiges und bisher nicht dagewesenes mit einer wirklich guten Benutzeroberfläche gezeigt.", wird er vom Magazin mobilenews zitiert.

An sein Lob schloß er das Versprechen an, mit Windows Mobile 7 die Usability deutlich zu verbessern. Das neue mobile Betriebssystem von Microsoft werde den Nutzern genau das bieten, was sie wollen, "eine viel einfachere Oberfläche". Allerdings räumte Moore ein, dass sie wohl erst Ende des nächsten Jahres auf den Markt kommen wird.

Ob es dann nicht bereits zu spät ist, ließ der Microsoft-Manager offen. Die Entwicklung zu Smartphones, die einfach mit den Fingern zu bedienen sind, hat sein Unternehmen bisher verschlafen. Das Betriebssystem Windows Mobile ist auch in der neuen Version 6.5 unter der Oberfläche hoffnungslos veraltet. Mit der Folge, dass Microsoft permanent Marktanteile verliert, obwohl der Smartphone-Markt rasant wächst. Andere Unternehmen springen in diese Bresche. Smartphones mit Googles Android, RIMs Blackberry OS und Apples iPhone OS werden immer beliebter.

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