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iPhone stoppt Kugel - Student überlebt Raubüberfall

07.09.2015 | 12:51 Uhr |

Es klingt wie ein Wunder - sein iPhone hat einem Studenten vielleicht das Leben gerettet. Die Kugel wird in der Hosentasche gestoppt.

In der kalifornischen Stadt Fresno , seit 1986 Partnerstadt von Münster, ist es auf dem Campus der dortigen Universität zu einem schweren Raubüberfall mit einem Beinahe-Todesopfer gekommen. Einzig sein iPhone hat dem Opfer vielleicht das Leben gerettet - ihn aber zumindest vor einer schweren Schusswunde bewahrt. Der iPhone-Besitzer - ein Student - war gegen 23 Uhr auf dem Nachhauseweg schon fast bei der Tür seiner Apartment-Hauses angelangt. Doch dann näherte sich ein Mann von hinten und richtete eine halbautomatische Schusswaffe auf den Studenten. Er soll etwas gesagt haben, berichtete das Opfer später der Polizei. Doch was genau, habe er nicht verstanden. Stattdessen griff der Angreifer sich die Tasche des Opfers und gab einen Schuss ab. Ob aus Versehen oder mit Absicht, ist nicht geklärt.

Der Schuss durchdrang mühelos die Hose des Studenten, wurde dann aber offenbar vom iPhone in der Hosentasche gestoppt. Derweil floh der Angreifer zu Fuß mit der Tasche. Darin sei ein silberfarbener HP-Laptop enthalten gewesen. Der Student blieb unverletzt. Den Täter beschreibt die Polizei als etwa 1,78 Meter groß. Sein Gewicht wird auf 77 Kilogramm geschätzt. Er habe eine dunkle Ski-Maske getragen, eine schwarzen Pullover und dunkle Hosen.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein iPhone das Leben seines Trägers rettet oder ihn zumindest vor schlimmeren Verletzungen bewahrt. Vor wenigen Monaten erst fing ein iPhone 5C in einem Streit mit Jugendlichen die Ladung eines Schrotgewehrs auf . Doch nicht nur Apple-Produkte sind in der Lage, Kugeln aufzufangen. 2013 verdankte ein Tankstellenwart seinem HTC-Smartphone sein Leben . Er trug es in der Brusttasche, als man auf ihn schoss.

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