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iPhone-Streit: T-Mobile wieder Exklusiv-Anbieter

06.12.2007 | 10:09 Uhr |

Die von Vodafone erwirkte einstweilige Verfügung gegen T-Mobile wurde aufgehoben - der Provider prüft nun Schadensersatzansprüche.

Das Hamburger Landgericht hat die Einstweilige Verfügung gegen T-Mobile bezüglich des iPhone-Exklusivvertriebs aufgehoben. T-Mobile darf damit das Apple -Handy wieder ausschließlich mit Vertragsbindung und SIM-Lock anbieten. „Ich rechne damit, dass wir gegen Vodafone Schadensersatz geltend machen werden", betonte Vertriebs-Geschäftsführer Philip Humm gegenüber der Nachrichtenagentur Dow Jowes Newswire. Die Höhe steht noch nicht fest, zunächst will das Unternehmen die Begründung des Hamburger Gerichts eingehend prüfen. Vodafone kann noch Berufung gegen das Urteil einlegen und prüft entsprechende Schritte. Allerdings rechnet T-Mobile nicht mit einer Anfechtung des Urteilsspruchs.

Vodafone hatte mit der Einstweiligen Verfügung dafür gesorgt, dass T-Mobile das iPhone auch ohne Vertragsbindung anbieten musste. Der Provider tat dies und bot das Handy für satte 999 Euro ohne SIM-Lock an. Andere Anbieter wie Debitel nutzten diese Phase, um eigene iPhone-Tarife zu platzieren. Wer das Apple-Handy bei T-Mobile für 999 Euro kaufte und dann einen entsprechenden Debitel-Vertrag abschloss, bekam 600 Euro gutgeschrieben. Dieses Angebot wird nun voraussichtlich wieder eingestellt, da das iPhone erneut nur exklusiv mit T-Mobile-Vertrag zu haben ist.

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