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Gerne ausprobiert, doch kaum genutzt

Über 20.000 Programme stehen im App Store von Apple für das iPhone zum Download bereit. Die Nutzer probieren sie gerne aus, doch nur die wenigsten Applikationen werden langfristig genutzt. Das ergab eine Untersuchung des Unternehmens Pinch Media.

Die Programme für das iPhone werden gerne ausprobiert aber kaum länger genutzt. Das fand das Unternehmen Pinch Media nach einer Untersuchung von 30 Millionen Downloads heraus. Man wollte herausfinden, ob sich werbefinanzierte Programme lohnen oder nicht. Das Ergebnis fiel eindeutig zugunsten kostenpflichtiger Software aus.

Bereits nach einem Monat sinkt die Nutzung auf fünf Prozent des Anfangswertes, nach drei Monaten werden nur noch ein Prozent aller heruntergeladenen Applikationen genutzt. Kostenpflichtige Programme schneiden kurzfristig besser ab als kostenlose Programme. Letztere werden bereits nach einem Tag nur noch von 20 Prozent aller Nutzer wieder aufgerufen.

Kostenlose Software, die über Werbung finanziert wird, benötigt eine längerfristige Aufmerksamkeit von Seiten des Nutzers. Doch diese Aufmerksamkeitsspanne wird nur ansatzweise und von wenigen Anwendungen erreicht. Deshalb der Rat des Unternehmens an alle Entwickler: "Solange die Software nicht so gestaltet ist, dass sie danach schreit, kostenlos abgegeben zu werden, verkauft sie." Spiele schnitten bei der Untersuchung am besten ab. Sie wurden am häufigsten heruntergeladen und am längsten genutzt.

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