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iPhone: Panik vor Virenwelle unbegründet

27.11.2007 | 08:51 Uhr |

Die Antiviren-Spezialisten von G Data sehen keine nennenswerte Gefahr für Apples Kulthandy. Schadsoftware für Smartphones ist technisch zu aufwendig.

Kaum ist Apples iPhone im Handel, sehen bereits einige Security-Unternehmen eine massive Virenwelle heranrollen. Die Experten der G Data Security Labs nahmen die aktuelle Gefahr für iPhone und Symbian-Smartphones genauer unter die Lupe. Das beruhigende Ergebnis: Das Gefahrenpotential ist verschwindend gering. Für die verbreitetste Smartphone-Plattform Symbian haben die G-Data-Experten in den vergangenen zwölf Monaten nicht mehr als 23 neue Schadprogramme ausmachen können. Für die Entdeckung der gleichen Anzahl Windows-basierter Schädlinge vergehen gerade einmal 2,5 Stunden.

Die massenhafte Verbreitung von Schadsoftware, ist selbst bei Symbian technisch kaum zu bewerkstelligen, da Bluetooth sich für eine schnelle Verbreitung von Schadcode nicht eignet. MMS ist zwar als Träger von Schadcode denkbar, aber der Installationsprozess erfordert eine entsprechende Nutzeraktion. Und das iPhones enthält gar keine MMS-Funktionen. Eine theoretische Gefahr für iPhone-Besitzer besteht durch Drive-by-Infektionen infizierter Webseiten oder beim Surfen in schädlichen WLANs.

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