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iPhone-Nutzer geraten ohne ihr Smartphone unter Stress

16.01.2015 | 05:37 Uhr |

Die Wegnahme des iPhones führte bei den Probanden eines Experiments zu deutlich schlechteren Ergebnissen.

US-Forscher der Universität von Missouri sind in einer Studie zu dem Ergebnis gekommen, dass eine zeitweise Trennung vom iPhone beim Besitzer zu Stress führen kann. Dazu wurden 40 Probanden mit einem Puzzle konfrontiert, wobei gleichzeitig der Blutdruck gemessen wurde. Im zweiten Durchgang mussten sie diesen Test ohne Smartphone bestehen.

Dieses lag in der Nähe und wurde von den Forschern während des Tests angerufen. Das wiederum führte zu einem Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks. Befragungen ergaben, dass die Teilnehmer zudem unter Angstgefühlen litten, wenn das Smartphone nicht jederzeit in die Hand genommen werden konnte. Die Ergebnisse der Teilnehmer im Puzzle-Test fielen ohne Smartphone wie erwartet deutlich schlechter aus. Als Grund führen die Macher der Studie das Unvermögen der Probanden an, das eingehende Telefonat nicht annehmen zu können.

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In weiteren Studien wollen die Forscher nun untersuchen, welche weiteren Auswirkungen eine Trennung vom Smartphone nach sich ziehen könnte. 40 Teilnehmer sind aber zu wenig für eine repräsentative Studie - hoffentlich wird es in den nächsten Studien mehr Probanden geben.

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