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iPhone-Namensstreit: Apple bekommt mehr Zeit

16.02.2007 | 14:13 Uhr |

Cisco Systems hat Apple eine Verlängerung der Frist gewährt, um eine Einigung im Streit um das iPhone zu erzielen. Dies gab Cisco jetzt bekannt.

Einen Tag nachdem Apple auf der Macworld Expo in San Francisco Anfang Januar das iPhone enthüllt hat, reichte Cisco Klage wegen angeblicher Markenrechts-Verletzung ein. Cisco behauptete, dass der Markenname iPhone seiner Tochterfirma Linksys gehöre.

Am Dienstag Abend hat Cisco nun auf die Bitten von Apple einer Frist-Verlängerung zugestimmt, um die Sache noch außergerichtlich regeln zu können. Bis 21. Februar will man nun versuchen, sich zu einigen.

Bereits am 1. Febuar bekam Apple eine Verlängerung eingeräumt. Cisco sagte zum damaligen Zeitpunkt, dass es eine Vereinbarung über "Markennamen-Gebrauch und Interoperabilität" anstrebe. Aus dieser Formulierung leiten Branchenbeobachter ab, dass Cisco eventuell von der Klage wegen der Markennamen-Verletzung Abstand nimmt, wenn das iPhone kompatibel mit Netzwerk-Produkten von Cisco würde.

Wie ernst Apple die Klage nimmt oder wie viel noch zu einer endgültigen Vereinbarung fehlt, ist bislang nicht bekannt. Ein paar Tage nachdem Apple mit der Klage konfrontiert wurde, entgegnete Natalie Kerris, Director of Music Public Relations bei Apple, unseren Kollegen von der Macworld jedenfalls noch, dass Apple die Klage für "unsinnig" halte.

Ärger um "iPhone": Cisco verklagt Apple

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