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iPhone: Jobs rechnet mit massiver Nachfrage zum Verkaufsstart

29.06.2007 | 10:50 Uhr |

Steve Jobs rechnet mit einer höheren Nachfrage nach dem iPhone als Geräte zum Start verfügbar sein werden. Man habe seitens Apple versucht, die Zahl der Erstkäufer genau abzuschätzen, aber es würde ihn nicht überraschen, wenn man daneben gelegen hätte, sagte Jobs in einem Interview.

Das iPhone-Angebot könnte die Nachfrage zum Verkaufsstart am Freitag nicht decken. Diese Befürchtung hat Apple-Chef Steve Jobs in einem Interview mit der US-Zeitung Wall Street Journal geäußert.

Jobs sagte, dass man im Vorfeld versucht habe die Nachfrage genau zu ermitteln und dann Fabriken gebaut habe, die das iPhone herstellen. Es würde ihn aber nicht überraschen, wenn man bei der Schätzung der Nachfrage daneben gelegen hätte.

Das iPhone wird in den USA ab Freitag 18:00 Uhr in zwei Varianten erhältlich sein. Das Modell mit 4 GB Speicherplatz wird 499 US-Dollar und das mit 8 GB Speicherplatz 599 US-Dollar kosten. Beim Erwerb müssen die Käufer zudem einen Vertrag mit AT&T über zwei Jahre abschließen. Hierfür fallen monatliche Kosten in Höhe zwischen 59,99 und 99 US-Dollar an, je nach gewähltem Vertrag. Im günstigsten Fall kostet damit das iPhone über zwei Jahre betrachtet 1938,76 US-Dollar und bei der teuersten Variante 2975 US-Dollar.

Aus den USA wird berichtet, dass einige Apple-Fans bereits seit Dienstag vor den Geschäften ausharren, um pünktlich zum Verkaufsstart als erste das iPhone in den Händen zu halten. Wie viele Geräte Apple produziert hat ist nicht bekannt. In den letzten Tagen ist allerdings eine erhöhte Nachfrage zu verzeichnen, so dass es sein könnte, dass die Anzahl der verfügbaren Geräte nicht ausreichen wird. Wartende Menschen vor Geschäften und geringe Produktmengen werden von Herstellern oft dazu genutzt, einen Medien-Hype aufzubauen. Gerade bei Spielekonsolen-Herstellern wird dieses Vorgehen gerne genutzt.

In dem Zeitungsinterview versuchte Jobs auch die Kritik an das vom iPhone genutzte Edge-Netzwerk herunterzuspielen, welches langsamer ist, als das 3G-Netzwerk. „Jedes Blackberry erhält seine Mails über Edge. Es hat sich herausgestellt, dass Edge großartig ist für Mails und auch gut bei anderen Dingen arbeitet“, sagte Jobs und fügte hinzu, dass sich der eine oder andere vielleicht eine höhere Geschwindigkeit beim Web-Browser vom iPhone wünsche würde, aber dafür sei die WiFi-Funktion integriert, dass das Gerät nutze, sobald ein WiFi-Netzwerk vorhanden ist.

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