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iOS 4.1 ist bereits geknackt

10.09.2010 | 09:17 Uhr |

Es ist eine neue Lücke im Betriebssystem iOS aufgetaucht, die Apple teuer zu stehen kommt. Kurz nach der Veröffentlichung von iOS 4.1 gaben Mitglieder der Hackergruppe Chronic Dev Team bekannt, dass eine neue Lücke im Sicherheitsnetz von iPhone und Co. gefunden wurde.

Es handelt sich um einen sogenannten Boot-ROM Exploit, der alle Apple-Geräte betrifft, die mit iOS 4.1 laufen: iPhone 4, 3GS, 3G und iPod Touch. Apple kann diese Lücke nicht durch ein Software-Update beseitigen. Um sie zu schließen, muss das Unternehmen seine Geräte mit neuen ROM-Speicherbausteinen ausliefern.

Ein Jailbreak, der den neuen Exploit ausnutzt, ist nur eine Frage der Zeit. Doch es wird sich um einen Tethered Jailbreak, einen angebundenen Jailbreak handeln. Er funktioniert nur, wenn das iPhone über USB-Kabel mit dem PC verbunden ist und er muss bei jedem Einschalten durchgeführt werden. Denn das Boot-ROM ist nicht überschreibbar und wird bei jedem Neustart geladen - und muss daher immer wieder neu geknackt werden.

Bis zum Jailbreak "ist noch viel Arbeit zu erledigen", schreibt Musclenerd auf Twitter. Der Dev Team-Hacker rät daher erstmal von einem Update auf iOS 4.1 ab.

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