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iPhone 4 kostet 154 Euro

29.06.2010 | 10:34 Uhr |

188 Dollar (rund 154 Euro) kostet Apple das Material für ein iPhone 4 mit 16 GB Speicher, das im Verkauf bei uns rund 1000 Euro kostet. Das hat die Analyse von iSuppli ergeben.

Das Marktforschungsunternehmen iSuppli hat bisher zu jedem erschienenen Apple iPhone die Produktionskosten errechnet (von Apple gibt es dazu verständlicherweise keine Informationen). Und jetzt war eben das neueste Wunderkind von Apple an der Reihe. iSuppli listet in seiner Zusammenstellung jedes noch so kleine Detail auf. Die Materialkosten für das iPhone 4 sind demnach rund 9 Dollar höher als beim Vorgänger iPhone 3 GS, dessen Materialkosten iSuppli auf 179 Dollar schätzte .

Die teuerste Einzelkomponente noch vor dem Speicher ist das viel gepriesene Retina-Display (von LG Display?): 28,50 Dollar (23,10 Euro) wird Apple dafür in Rechnung gestellt. Danach folgt der Flashspeicher mit 27 Dollar (beim iPhone 3 GS war noch der Speicher der Hauptkostenpunkt). Das Herz des iPhones, nämlich sein A4-Prozessor von Samsung, ist dagegen geradezu ein Schnäppchen: 10,75 Dollar kostet er.

Die Zusammenstellung von iSuppli umfasst lediglich die Materialkosten. Dazu muss man aber noch die Entwicklungskosten, die Produktionskosten und den Transport von China in die Stores rund um den Globus berechnen.

Für das iPhone 3G aus dem Jahr 2008 errechnete iSuppli Materialkosten in Höhe von 166,31 Dollar und für das erste iPhone überhaupt, das 2007 erschien, betrugen die Materialkosten demnach 217,73 Dollar. Apple konnte die Kostenstruktur also schnell straffen und die Gewinnmarge steigern.

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