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iPhone: Drittanwendungen nur über den Browser

Apple hat die Möglichkeiten eingeschränkt, die Drittentwickler für das Programmieren von Software für das iPhone bekommen. Zukünftig sind lediglich Anwendungen erlaubt, die über den Browser des Smartphones dargestellt werden. Der Safari-Browser des iPhones soll demnach volle Funktionalität besitzen und sogar gängige Web-2.0-Techniken darstellen können.

Steve Jobs hat auf der WWDC (Worldwide Developers Conference) seine Zusagen konkretisiert, auch Drittentwicklern die Möglichkeit zum Schreiben von Programmen für das iPhone zu geben. Demnach erhalten sie keinen Zugriff auf das System des iPhones, sie können das Gerät ausschließlich mit Software in Form von Web-Anwendungen erweitern.

Diese können nur über den integrierten Browser funktionieren, sollen aber durch ein einheitliches Look and Feel nicht von nativen Anwendungen zu unterscheiden sein und dürfen auch auf die Funktionen, die im iPhone bereits integriert sind, zugreifen und beispielsweise Anrufe starten oder Adressen in Google Maps nachschlagen.

Eine weitere, gute Neuigkeit betrifft die Web-Fähigkeiten des Apple-Phones. Dem Smartphone wird eine vollständige Safari-Engine mitgegeben. So lassen sich nicht nur HTML-Seiten darstellen, sondern auch gängige Web-2.0-Techniken wie Flash und insbesondere Ajax nutzen. Deshalb sei auch kein spezielles Software-Entwicklungs-Kit nötig, um Drittanwendungen zu programmieren.

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