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Centriphone: So funktioniert der Bullet-Time-Effekt mit dem iPhone

01.03.2016 | 15:26 Uhr |

Inspiriert von Eiskunstläufern, Hammerwerfern, Karussells, dem Matrix- und Titanic-Film entwickelte ein 25-jähriger Freeskier ein Konstrukt, mit dem er sein iPhone um sich selbst schwingen kann, sodass dabei der sogenannte und in Filmen häufig genutzte Bullet-Time-Effekt entsteht. In einem Video erklärt der Erfinder, wie er das Centriphone entwickelt hat.

Unter dem Namen Centriphone hat der 25-jährige Nicolas Vuignier aus der Schweiz etwas entwickelt, mit dem er den sogenannten Bullet-Time-Effekt mit seinem iPhone nachstellen kann. Was zunächst als ein Video-Experiment startete, endete schließlich in einem viralen Video-Hit. Natürlich gibt es auch jene Nutzer, die in Frage stellen, dass die Aufnahmen wirklich mit einem iPhone entstanden sein sollen. Mehr Aufschluss bietet diesbezüglich ein kurzes Video, in welchem Vuignier zeigt, wie er auf die Idee kam und wie er diese umsetzte.

Mehr als zwei Jahre verbrachte Vuignier mit der Entwicklung und probierte anhand von selbstgebauten Prototypen die Wirkung des Video-Effekts aus. Nachdem er mit mehreren Varianten  experimentierte, entwarf er eine finale Halterung mit einem 3D-Drucker, an welcher er sein iPhone befestigte, klemmte noch ein zusätzliches Weitwinkel-Objektiv an die iPhone Kamera und begann zu filmen.

Die wenigen, die bereits einen 3D-Drucker besitzen, können die Pläne kostenlos herunterladen, um selbst die Flughalterung für das iPhone zu drucken. Eine Vorbestellung für die fertigen Plastikhalterungen ist ebenfalls vorgesehen: für 35 Euro erhalten die Kunden ab Mai 2016 Centriphone. Nur statt Ski-Fahren müssen sie sich eine andere Tätigkeit überlegen, denn bis dahin ist der letzte Schnee geschmolzen. Laut der Website soll außerdem bald neben dem Centriphone eine passende Halterung für GoPros entwickelt werden, die den Namen Centripro tragen soll.

Der Erfinder des Centriphones: aNicolas Vuignier
Vergrößern Der Erfinder des Centriphones: aNicolas Vuignier
© Facebook/Nicolas Vuignier

Anfang Februar veröffentlichte Nicolas Vuignier das Experiment auf seinem YouTube Kanal. Bis heute haben sich das Video bereits mehr als dreieinhalb Millionen Menschen angesehen.

 

 

 

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