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Apple warnt vor gehackten Handys

10.11.2007 | 14:07 Uhr |

Das seit dem 9. November auch in Deutschland erhältliche iPhone von Apple wird nur mit einem Knebelvertrag von T-Mobile angeboten. Wer jedoch damit liebäugelt, ein gehacktes Handy zu ersteigern, sollte auch die Risiken kennen.

Wer sich für das schicke iPhone von Apple entscheidet, sieht sich mit enormen Kosten konfrontiert. Neben dem Anschaffungspreis von 399,- Euro werden saftige Gebühren für einen Zwei-Jahres-Vertrag bei T-Mobile fällig. Für viele ist dies Grund genug, sich im Internet nach einem iPhone mit geknacktem SIM-Lock umzuschauen, um auch andere Provider nutzen zu können. Diese Entscheidung bringt jedoch auch gewisse Risiken mit sich, die sich meist erst auf den zweiten Blick erschließen. Hersteller Apple vertritt in diesem Zusammenhang einen klaren Standpunkt: „Programme zum Knacken des SIM-Schutzes fügen der originären Software des iPhones Schaden zu“, erklärt Georg Albrecht, Pressesprecher von Apple Deutschland . Weiterhin bestünde die Möglichkeit, dass die regelmäßig zur Verfügung gestellten Updates des Herstellers die Funktionalität anderer Provider wieder unterbinden bzw. zu Fehlfunktionen in der Software führen. Entsprechende Vorfälle seien bereits bekannt geworden.

Amerikanische Käufer des Trend-Handys scheint diese Tatsache jedoch wenig zu stören. Von den dort abgesetzten 1,4 Millionen Geräten sollen rund 250 000 mit der Absicht gekauft worden sein, sie nicht über den Apple-Partner AT&T zu nutzen, sondern sie zu hacken. Deutsche Käufer sind jedoch dazu gezwungen, das iPhone direkt bei T-Mobile zu erwerben, mit entsprechendem Vertrag versteht sich. Doch auch hierzulande kommen einige in die Versuchung, ein Gerät ohne SIM-Lock bei eBay zu ersteigern. T-Mobile warnt jedoch auch in diesen Fällen vor Inkompatibilitäten: „Viele Funktionen, aber auch regelmäßige Software-Updates könnten Nutzer eines gehackten iPhones nicht nutzen.“, so T-Mobile -Sprecher Alexander von Schmettow.

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