27.04.2011, 18:35

Denise Bergert

iPhone

Apple entschuldigt sich für Datenspeicherung

Nachdem die Debatte um Apples Datenspionage durch ein neues Patent heute weiter angeheizt wurde, entschuldigte sich das Unternehmen nun in einer überraschenden Stellungnahme und verspricht, die Anwendung per Software-Fix zu unterbinden.
Apples iPad- und iPhone-Geräte speichern die Standorte ihrer Nutzer und übermitteln diese an den Hersteller. Das ist zwar kein ungewöhnliches Vorgehen, doch andere Hersteller klären die Käufer ihrer Hardware über derartige Methoden auf. Vor Ostern deckten zwei IT-Experten auf einer Sicherheitskonferenz die Spionage-Methoden von Apple auf und der Konzern sorgte damit für negative Schlagzeilen.
Nachdem Steve Jobs ein solches Vorgehen gestern noch leugnete und eine Apple-Patent-Anmeldung seine Aussage heute lügen straft, rudert der Konzern nun zurück. In einer überraschenden, offiziellen Stellungnahme entschuldigte sich Apple für die Aufzeichnung der Nutzer-Daten. Laut Apple habe die Übertragung der Standort-Daten nur dazu gedient, die verfügbaren Wi-Fi-Hotspots in der Nähe von iPhone- und iPad-Nutzer aufzuzeichnen.

Der Konzern verspricht in seiner Stellungnahme jedoch, in den nächsten Wochen ein iOS-Software-Update zu veröffentlichen, das die Speicherung dieser Daten unterbindet. Nutzer-Standorte werden dann umgehend gelöscht, sobald sich der Location Service abschaltet.

Erst vor wenigen Stunden hatte ein Apple-Patent die wahren Pläne des Unternehmens offenbart. Die Standort-Daten von Nutzern hätten dabei zukünftig mit Finanz-Transaktionen oder Telefonaten verknüpft werden können.
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