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Apple bekämpft mit neuer iTunes-Version von Usern generierte Klingeltöne

10.09.2007 | 15:55 Uhr |

Apple versucht mit allen Mitteln Besitzer eines iPhones davon abzuhalten, selbst kreierte Klingeltöne zu nutzen. Die erste Maßnahme von Apple war die Veröffentlichung einer neuen Version von iTunes. Doch die iPhone-Fans schlugen zurück und zwangen Apple zu reagieren.

In iTunes 7.4 wurde nicht nur die Unterstützung neuer iPods hinzugefügt und eine Sicherheitslücke geschlossen. Mit dieser Version war es nicht mehr möglich, durch einen Trick selbst erstellte Klingeltöne vom Rechner auf das iPhone zu übertragen und dort zu nutzen.

Die iPhone-Fans reagierten prompt: Auf einer Website tauchte eine Anleitung auf, wie die neue, durch iTunes 7.4 aufgestellte, Sperre umgangen werden konnte. Dies zwang wiederum Apple dazu, zu reagieren. So folgte kurz nach iTunes 7.4 bereits die Version 7.4.1, mit der die besagte Anleitung nicht mehr funktionierte.

Dies ließ sich wiederum die iPhone-Community nicht gefallen und fand eine neue, ziemlich simple Methode, um auch mit iTunes 7.4.1 die selbst erstellten Klingeltöne auf das iPhone zu übertragen. Die Anleitung findet sich im Blog von Joe Maller .

Apple bietet bisher nur die Möglichkeit an, über den eigenen Online-Shop Klingeltöne für das iPhone zu erwerben. In der vergangenen Woche hatte das Unternehmen angekündigt, die Anwender auch selbst Klingeltöne erstellen zu lassen. Das Ganze hat allerdings bei näherer Betrachtung einen Haken: Offiziell gestattet es Apple künftig nur dann, selbst Klingeltöne von Songs zu kreieren, wenn diese über iTunes erworben worden sind. Diese kosten bekanntlich 99 US-Cent. Weitere 99 US-Cent sollen anfallen, um aus dem einmal erworbenen Song einen Klingelton zu generieren, der dann auch mit Apples Segen auf das iPhone übertragen werden kann. Ein zu teuerer Spaß, wie viele in der iPhone-Fangemeinde denken und sich statt dessen nach günstigeren Methoden umschauen.

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