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iPhone-Ansturm führt zu Netzüberlastungen bei o2 in Großbritannien

Der Netzbetreiber o2 musste in Großbritannien mit Netzüberlastungen kämpfen. Der wachsenden Zahl der internetfähigen Smartphones sei das Netz nicht gewachsen gewesen, räumte ein das Unternehmen gegenüber der Financial Times ein. Inzwischen seien die Engpässe aber behoben. Schuld war vor allem die gestiegene Nachfrage nach dem iPhone, das o2 bis November exklusiv in Großbritannien verkauft hat.

Viele Nutzer konnten seit dem Sommer 2009 im Raum London mitunter keine Anrufe empfangen oder eine Datenverbindung aufbauen. Die wachsende Nutzung von internetfähigen Smartphones, an erster Stelle das iPhone 3GS, hat das Netz des Unternehmens nicht verkraftet. Ronald Dunne, Chef von o2 Großbritannien, spricht von einer "Explosion der Nachfrage" bei Datendiensten.

Seit Anfang des Jahres sei die Datenmenge im britischen o2-Netz um das 18-Fache angewachsen. Um die Nachfrage zu bewältigen, hat Netzbetreiber inzwischen 30 Millionen Pfund in das Londoner Netz investiert und 200 zusätzliche Basisstationen aufgebaut. Damit habe sich die Lage im Dezember entspannt, so Dunne weiter. Für die aufgetretenen Engpässe entschuldigte sich der o2-Chef bei seinen Kunden.

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