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Billigvariante mit 8 Gigabyte in Planung

Als Apple im Juni das iPhone 3GS vorstellte, hieß es noch, der Vorgänger werde weiterhin verkauft, zumindest in der 8-Gigabyte-Version. Doch nun gibt es erste Hinweise, dass der Hersteller die Produktion auslaufen lässt und stattdessen eine 8-Gigabyte-Variante der neuen Generation herausbringt. Ein anonymer Tippgeber hat dem Technik-Blog boygeniusreport.com Fotos zugeschickt. Auf ihnen ist eine Anweisung des kanadischen Netzbetreibers Rogers zu sehen, die vorhandenen Lagerbestände des iPhone 3G zu leeren, weil das Unternehmen in Kürze das iPhone 3GS 8GB anbieten wird.

Ursprünglich hieß es von Apple, das iPhone 3G werde im Unterschied zum 2G-Modell trotz der Einführung des iPhone 3GS (Test) weiterhin angeboten. Statt eines neuen Billig-iPhones werde das 3G mit 8 Gigabyte Speicher als besonders preisgünstiges Modell verkauft. Anscheinend haben die Exklusiv-Partner dagegen Einspruch eingelegt. Apple vergibt die Rechte am Verkauf seines Handys in vielen Ländern exklusiv an einen einzigen Mobilfunkanbieter. In der USA ist es beispielsweise AT&T, in Deutschland T-Mobile und in Großbritannien O2. Doch die ersten Verträge laufen unbestätigten Informationen zufolge im Oktober aus. Danach soll das iPhone 3G frei im Handel erhältlich sein.

Das iPhone 3GS 8GB ist vermutlich ein Zugeständnis von Apple an die Exklusiv-Partner. Es soll anscheinend die kostensensible Kundschaft mit einem günstigen Preis zu den 3GS-Monopolisten locken. Alle anderen können dann ruhig das Vorjahresmodell verkaufen. Es könnte aber auch sein, dass Apple die Produktion des 3G einstellt, weil die Kapazitäten für das 3GS benötigt werden. Schon jetzt übersteigt die Nachfrage das Angebot. Ende dieses Jahres soll das Handy auch in China herauskommen. Das Land ist mit über 700 Millionen Mobilfunkkunden der größte Markt der Welt. Die Ausweitung nach China könnte die Versorgung noch weiter verknappen.

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