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Minderwertiges Material oder Konstruktionsfehler?

Etliche Besitzer des iPhone 3G berichten im Support-Forum über feine Risse, die nicht einmal einen Monat nach Erhalt ihrer Geräte auf der Rückseite des Handys auftauchen. Hauptsächlich sind weiße iPhones davon betroffen. Wurde minderwertiges Material verbaut oder steckt ein Konstruktionsfehler dahinter?

Vor nicht einmal einem Monat wurden die ersten iPhones 3G ausgeliefert. Jetzt melden erste Käufer feine Haarrisse auf der Kunststoffrückseite ihrer Smartphones. Der Diskussion im Support-Forum zufolge sind vor allem Besitzer eines weißen iPhone 3G betroffen. Vermutlich sind die Risse auf hellem Hintergrund aber einfach nur besser zu sehen.

Hat Apple hier am falschen Ende gespart und minderwertigen Kunststoff verwendet oder ist es ein Konstruktionsfehler? Die Nutzer im Forum jedenfalls schwören hoch und heilig, ihr Handy niemals fallen gelassen zu haben oder damit irgendwo angestoßen zu sein. Es wird spekuliert, dass der Metallrahmen um die Rückseite zu eng sitzt und Ermüdungserscheinungen im Material verursacht.

Nach einer Analyse von iSuppli betragen die Produktionskosten des iPhone 3G genau 174,33 US-Dollar (111,68 Euro), rund 53 Dollar weniger als beim Vorgänger. Die Ersparnis sei unter anderem auf eine neue Hauptplatine und eine andere Batterie zurückzuführen. Außerdem verbaute Apple beim alten iPhone noch eine Rückseite aus Metall.

Die Reaktionen der Apple-Mitarbeiter sind höchst unterschiedlich. Ein Teil der Kunden konnte das iPhone problemlos umtauschen, anderen wurde dagegen ein Umtausch verweigert. Die Haarrisse würden die Funktionsfähigkeit des Handys nicht beeinflussen und seien auch kein bekannter Sachverhalt, der einen Umtausch rechtfertigt.

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