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iPad Pro bekommt angeblich einen Stylus

19.01.2015 | 09:31 Uhr |

Stellt Apple das 12,9 Zoll große iPad Pro zusammen mit einem Stylus vor? Damit würde Apple mit einem bisher strikt eingehaltenen Grundsatz von Steve Jobs brechen.

Apple-Mitbegründer und -Übervater Steve Jobs hielt nichts von Bedienstiften für Benutzeroberflächen (und von einem Task-Manager hielt Jobs übrigens genauso wenig). Doch in Zusammenhang mit dem gerüchteumrankten iPad Pro, das Apple angeblich im Frühsommer 2015 vorstellen wird, scheint nun auch das "Kein-Stylus"-Mantra zu fallen. Zumindest berichten das US-Medien wie The Verge.

Denn angeblich soll Apple das iPad Pro alias iPad Plus (oder wie immer das größere iPad auch heißen mag) zusammen mit einem Stylus bringen. Auf dem 12,9 Zoll großen Touchscreen des Super-iPads könnte der Stylus-Pen als Eingabe-Instrument ja vielleicht durchaus Sinn machen. Der Hinweis auf den Stylus stammt von dem Analysten Ming-chi Kuo von KGI Securities und wird von AppleInsider berichtet . Ming-chi Kuo habe zahlreiche Patent-Anträge von Apple analysiert und sei danach zu dem Schluss gekommen, dass Apple den Pen im zweiten Quartal 2015 vorstellen könnte.

Bei dem Stylus solle es sich Kuo zufolge aber eher um ein optionales Zubehör handeln. Optional deshalb, um den Grundpreis des vermutlich ohnehin nicht gerade preiswerten iPad Pro nicht noch zusätzlich in die Höhe zu treiben. Zudem dürfte die erste Generation des Stylus technisch eher einfach ausfallen. Zusätzliche Sensoren, die beispielsweise eine „3D-Handschriften-Erfassung“ ermöglichen könnten, dürften erst mit der weiteren Entwicklung des Stylus folgen.

Kuo vermutet zudem, dass der Stylus über einen Lightning-Anschluss mit Strom aufgeladen werden dürfte. Weil eine kabellose Aufladung die Kosten zu sehr in die Höhe treiben dürfte und zudem das Design negativ beeinflussen könnte. Ob der Stylus auch kompatibel zu den anderen iPads sein wird, sei noch völlig offen. Zudem rechnet Kuo nicht mit allzu großen Verkaufszahlen beim Stylus-Pen. Sondern nur mit 2 bis 2,5 Millionen verkauften Exemplaren im Jahr 2015. Als typische Zielgruppe bieten sich Anwender in Unternehmen und im Schul- und Universitätseinsatz an.

Für seine Vermutungen kann Kuo keinerlei Beweise anführen. Doch sollte man Kuos Aussagen trotzdem im Hinterkopf behalten. Denn in der Vergangenheit lag Kuo mit seinen Voraussagen zu Apple oft goldrichtig.

Ob Apple aber überhaupt ein iPad Pro bringt, ist noch völlig offen.

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