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Surf-Pad Joojoo ab 12. Mai in Deutschland erhältlich

04.05.2010 | 13:45 Uhr |

iPad, WePad… Tablet-PCs sind in. Aber das Joojoo wird als erster Vertreter des aktuell hippen Gerätetyps hierzulande erhältlich sein. Wir liefern alle Details zum Joojoo.

In den USA ist das Joojoo bereits seit Ende März im Verkauf. Hierzulande wird das Gerät ab dem 12. Mai ausgeliefert. Hüben wie drüben gilt: Das Joojoo ist ausschließlich per Online-Shop des Herstellers erhältlich. Ob und wann das Gerät auch im Handel erhältlich sein wird, ist noch offen.

Das Joojoo wurde in Singapur von dem Unternehmen Fusion Garage entwickelt. "Joojoo" ist ein Begriff aus West-Afrika und bezeichnet einen Gegenstand mit magischen Kräften. Der Internet-Tablet-PC basiert auf einem von Fusion Garage entwickelten Betriebssystem, das wiederum auf einem Linux-Kernel und der Browser-Engine Webkit basiert. Bei Fusion Garage sind rund 14 Personen beschäftigt, die seit 2008 an dem Joojoo tüfteln und das Betriebssystem auch kontinuierlich verbessern.

Fordert das Apple iPad heraus
Vergrößern Fordert das Apple iPad heraus

Das Joojoo verfügt über ein 12,1"-Touchscreen-Display, was verhältnismäßig groß ist, wenn man es mit dem iPad oder WePad vergleicht. Der Bildschirm bietet eine Auflösung von 1366 x 768 Pixel und ist somit in der Lage, Videos mit 720p anzuzeigen. Über WLAN (b/g/) nimmt das Gerät Verbindung mit dem Internet auf. Hinzu kommen eine USB-Schnittstelle, Bluetooth 2.1, Beschleunigungssensor, Ambient Light Sensor und eine 1,3 Megapixel-Kamera für Video-Chats. In dem Gerät stecken 4 GB SSD-Speicher; die Tonwiedergabe erfolgt via Lautsprecher oder Kopfhörer, die an einer 3,5mm-Klinkenbuchse angeschlossen werden können.

Die eigentliche Besonderheit ist allerdings das komplett Browser-basierte Betriebssystem. Auf dem Joojoo können keinerlei Anwendungen lokal installiert werden. Das Surfen im Web und die Nutzung von Online-Diensten und Flash-Spielen stehen damit absolut im Mittelpunkt. Damit ist das Joojoo ein reines Surf-Pad, dessen Oberfläche, Betriebssystem und Bedienung auf das Surfen im Internet optimiert sind. Wenn der Joojoo-Besitzer ein Youtube-Video anschauen will, dann kann er dies mittels des normalen Youtube-Players erledigen. Auf Wunsch übernimmt auch der Joojoo-Player die Wiedergabe des Videos, wobei dies den Vorteil hat, dass die Wiedergabe per GPU-Beschleunigung und Akku-schonender läuft.

Apropos Akkulaufzeit: Beim Surfen hält das Akku laut Hersteller ungefähr fünf Stunden durch. Beim Betrachten von Videos reicht eine Akku-Ladung um die 2 ½ Stunden. Die Maße: 19,8 cm x 32,51 cm x 0,50 - 1,78 cm ( Tiefe, Breite, Höhe). Das Gewicht liegt bei knapp über 1 Kilogramm. Als CPU kommt Intels Atom-Prozessor zum Einsatz, für die Grafik ist Nvidias ION-Chip zuständig.

Daten können nicht auf der integrierten SSD-Festplatte abgelegt werden. Diese wird also nur für das Betriebssystem und als Cache genutzt. Immerhin will Fusion Garage in naher Zukunft ein Update ausliefern, durch das eine externe Festplatte angeschlossen werden kann, um die dort abgelegten Filme, Songs und Bilder abzuspielen beziehungsweise anzuzeigen.

Irgendwann in diesem Jahr soll dann auch noch eine 3G-Version des Joojoo erscheinen. Diese Variante wird aber zunächst in Asien auf den Markt kommen. Der Rest der Welt soll dann folgen.

Der Preis für das Joojoo liegt bei 359 Euro plus Mehrwertsteuer und 15 Euro Lieferkosten, was unterm Strich einen Preis in Höhe von 442,21 Euro bedeutet. Das Gerät kann ab sofort vorbestellt werden und wird dann ab dem 12. Mai ausgeliefert.

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