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Stiehlt das iPad 3 dem iPad 2 die Show?

02.03.2011 | 09:00 Uhr |

Heute Abend stellt Apple das iPad 2 vor. Doch nun berichten US-Medien, dass es sich beim iPad 2 nur um ein Mini-Update handelt, der echte Knüller wäre erst das noch 2011 erscheinende iPad 3.

Vergessen Sie für einen Tag die CeBIT und Hannover: Denn heute Abend stellt Apple das iPad 2 in San Francisco vor. PC-WELT wird direkt von der Präsentation (die für den europäischen Markt in London stattfindet) in einem Live-Blog berichten. Doch nun kursieren Gerüchte, dass es sich bei dem iPad 2 nur um ein kleineres Update mit überschaubaren Verbesserungen handeln würde. Ein echter Kracher wäre dagegen das iPad 3, an dem Apple bereits arbeiten würde.

Das Weblog Cult of Mac beruft sich bei seinem Bericht auf Informationen, die von einem Apple-Mitarbeiter stammen sollen. Wörtlich heißt es, dass man im Hinblick auf das heute vorgestellte iPad 2 keine zu großen Erwartungen haben sollte. Apple habe einige Probleme gehabt bei der Weiterentwicklung des iPads (das würde auch erklären, weshalb das iPad 2 erst im März und nicht wie ursprünglich erwartet im Januar vorgestellt wird. Apple dürfte nach dem Antennenproblem beim iPhone 4 ganz besonderen Wert darauf legen, ein absolut fehlerfreies Produkt vorstellen zu können). Erst das darauffolgende iPad 3 würde zum "Singen und Tanzen verführen", wie es sinngemäß heißt.

Das iPad 3 soll noch im Lauf des Jahres 2011 erscheinen. Zu den technischen Unterschieden zwischen dem iPad 2 und dem iPad 3 konnte sich Cult of Mac zwar nicht dezidiert äußern, allerdings gab es die Vermutung wieder, dass die von der taiwanischen Nachrichtenseite Digitimes für das iPad 2 gemeldete Bildschirmauflösung von 2048 x 1536 Pixel in Wirklichkeit für das iPad 3 gelten könnte (für das iPad 2 erwarten wir in der Tat eine niedrigere Auflösung).

Wenn die deutlich verbesserte Auflösung aber erst mit dem iPad 3 kommen sollte, welche Verbesserungen bringt dann das Mini-Update iPad 2? Marktbeobachter erwarten für das iPad 2 zumindest ein dünneres und leichteres Gehäuse, eine Kamera an der Vorderseite, bessere Lautsprecher, einen schnelleren Prozessor, mehr Arbeitsspeicher und vielleicht einen Dual-Mode-Funk-Chip für CDMA- und GSM-Verbindungen.

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