iPad 3

Apple äußert sich zur 100%-Ladezustand-Diskussion beim neuen iPad

Mittwoch, 28.03.2012 | 13:55 von Panagiotis Kolokythas
Apple hat sich nun erstmalig zur im Web entstandenen Diskussion um die Ladezustands-Anzeige beim neuen iPad eingeschaltet.
Kürzlich hatten wir berichtet, dass der Ladevorgang des neuen iPad ( Test ) nicht abgeschlossen ist, sobald auf dem Display 100 Prozent angezeigt wird, sondern dass das Gerät noch rund 60 Minuten weiter lädt. Nun hat sich erstmalig auch Apple zu dieser Diskussion geäußert. Apple Vizepräsident Michael Tchao erklärte gegenüber dem Technik-Blog des Wall Street Journal, All Things D , dass die Lade-Schaltekreise bei iOS-Geräten von Apple von Anfang an so gestaltet wurden, dass es keine Rolle spielt, wie lange man sein Gerät an der Steckdose an gestöpselt lässt. Damit meint Tchao, dass es beim iPhone und iPad letztendlich keinen negativen Auswirkungen auf den Akku und die Wärmeentwicklung hat, wenn man die Geräten auch mal länger auflädt.

Laut Tchao habe man bei Apple sich bewusst dazu entschieden, ab einem gewissen Ladezustand die Ladezustandsanzeige zu verändern, um die Besitzer der Geräte nicht zu verwirren. Sobald ein gewisser Ladezustand erreicht sei, habe das weitere Aufladen keinen Effekt auf die Laufzeit der Geräte.

Der so genannte "Memory-Effekt" spielt bei den heutzutage im Einsatz befindlichen Lithium-Ionen-Akkus keine Rolle mehr. Das Memory-Effekt-Problem betrifft Nickel-Kadmium-Akkus, bei denen die vollständige Entladung empfohlen wurde, um die maximale Ladekapazität nicht zu beeinflussen. Lithium-Ionen-Akkus haben aber eine maximale Lebensdauer und deren Kapazität verringert sich über diese Lebensdauer hinweg.

Mittwoch, 28.03.2012 | 13:55 von Panagiotis Kolokythas
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