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iOS-7-Lücke verhindert Fernlöschung und Ortung von iPhones

07.10.2013 | 17:00 Uhr |

Eine neue Schwachstelle in iOS 7 unterbindet die Möglichkeit zur Fernlöschung und Ortung des iPhones.

Apple musste iOS 7 bereits zweimal nachbessern und enthaltene Fehler ausmerzen. Doch noch immer ist das neue Betriebssystem für iPhone und iPad nicht frei von Bugs. Der deutsche Sicherheitsanbieter SR Labs hat eine neue Schwachstelle im Apple-OS ausgemacht, mit der das Fernlöschen unterbunden werden kann. Der Dieb eines iPhones könne demnach selbst auf einem gesperrten Gerät den Flugmodus aktivieren, dieser unterbindet den Zugang zum Internet und somit auch die Ortung und Löschversuche aus der Ferne.

Zwar bleibt das Smartphone auch weiterhin unbrauchbar, doch Kriminellen öffnet sich dadurch ein Zeitfenster, in dem ein gefälschter Fingerabdruck hergestellt werden kann, der anschließend Zugriff auf persönliche Daten verschafft. Dann sei sogar ein Zurücksetzen von Passwörtern möglich.

Im früheren Betriebssystem iOS 6 ließ sich der Flugmodus erst nach der Entsperrung des Geräts aktivieren. Die Sicherheitsexperten von SR Labs fordern daher, den Zugriff auf den Flugmodus aus dem Kontrollzentrum zu verbannen oder mit einer PIN-Abfrage zu verbinden.

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Es ist davon auszugehen, dass Apple diese Kritik in einem künftigen Update der Systemsoftware berücksichtigen wird.

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