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iOS-6.1-Nutzer sollten für Microsoft Exchange gesperrt werden

14.02.2013 | 05:43 Uhr |

Um das aktuelle Überlastungsproblem mit iOS 6.1 zu umgehen, rät Microsoft Administratoren, Apple-Nutzer für Exchange-Services zu sperren.

Seit dem Release von Apples iOS 6.1 im Januar klagen Nutzer über Probleme mit Datenverbindungen und eine verkürzte Akku-Laufzeit. Ersteren Bug konnte Apple in dieser Woche mit dem Release von iOS 6.1.1 beheben. Die eingeschränkte Akku-Laufzeit unterschiedlicher iPhone - und iPad -Modelle bleibt jedoch auch weiterhin bestehen.

Betroffen sind Nutzer von Microsoft Exchange 2010, einer Software für Email und Arbeitsgruppen, sowie der Tool-Sammlung Microsoft Office 365 Exchange. Bei der Datensynchronisierung zwischen dem Server und dem iOS-Gerät bleibt der Austausch aufgrund eines noch nicht bekannten Problems in einer Endlosschleife stecken. Die Apple-Hardware büßt dabei Batterie-Laufzeit ein, während die Exchange-Server aufgrund der Anfragen-Flut an ihre Grenzen gelangen.

iOS-6.1-Nutzer klagen über verkürzte Akku-Laufzeit und Überhitzungsprobleme

Wie ein Administrator auf der Microsoft-Plattform Technet erläutert, sei ein iOS-Gerät allein in der Lage, innerhalb kürzester Zeit rund 50 Gigabyte an Fehlermeldungen auf einem Exchange-Server zu verursachen. Betroffenen iOS-Nutzern rät Microsoft, die Exchange-Verbindung zu entfernen und neu herzustellen. Administratoren sollten ihre Server so konfigurieren, dass keine Kalender-Aktualisierungen mehr an iOS-6.1-Nutzer geschickt werden. Im Notfall müssten die entsprechenden Geräte für den Exchange-Zugriff komplett gesperrt werden. Wann Apple eine Lösung für das Problem bereitstellen wird, ist bislang noch unklar.

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