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i-Mode: Kampf gegen Spam per Handy

11.07.2003 | 14:36 Uhr |

Spam hat sich mittlerweile nicht nur am PC zu einem ausgewachsenen Problem entwickelt, auch Besitzer von Mail-fähigen Handys werden zunehmend mit unerwünschten Angeboten zugemüllt. Jetzt hat NTT Docomo, Betreiber des i-Mode-Netzwerks reagiert und droht Spammern mit Komplett-Ausschluss.

Spam hat sich mittlerweile nicht nur am PC zu einem echten Problem entwickelt, auch Besitzer von Mail-fähigen Handys werden zunehmend mit unerwünschten Angeboten zugemüllt. In Japan hat nun NTT Docomo, Betreiber des i-Mode-Dienstes reagiert.

Dessen rund 44 Millionen Mitglieder fanden in der Vergangenheit verstärkt Spam in ihren Postfächern, die auf herkömmlichem Weg über PCs verschickt wurden. Das Unternehmen bat daraufhin die Nutzer, die Handy-Präferenzen dahingehend zu ändern, nur Mails zu akzeptieren, die aus Quellen stammen, die der Anwender selbst festgelegt hat.

Allerdings reagierten die Spammer umgehend auf diese Hürde und verlagerten den Versand der Werbe-Mails von den PCs direkt in das i-Mode-Netzwerk, das über die Präferenzen nicht geblockt werden kann.

Jetzt hat das Unternehmen reagiert und änderte seine Geschäftsbedingungen zum Schutz vor Spam ab. Demnach ist es künftig verboten, Spam über ein i-Mode-Handy zu versenden. Sobald sich ein Anwender beim Unternehmen wegen unerwünschter Werbung beschwert, werden alle i-Mode-Dienste beim Versender der Spam-Mail gesperrt. Wie lange diese Sperre dauert, teilte das Unternehmen nicht mit.

Sollte der Spammer ein zweites Mal gegen die Regeln verstoßen, wird dessen i-Mode-Dienst für immer abgeschaltet, so das Unternehmen in einer Mitteilung.

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