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eco-Verband will Medienkonvergenz vorantreiben

24.06.2006 | 13:48 Uhr |

eco, der Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V., legt mit seiner Strategie 2010 den Hauptschwerpunkt auf Medienkonvergenz.

Nach Einschätzung des Verbandes werden zukünftig die Gebiete IP-TV, Podcasting, VoIP und Triple-Play zu eco `s Kernkompetenzen zählen. Hierfür will der Verband für Internet-basierte Dienstleister eine zunehmende Konvergenz zwischen Telekommunikation, Internet und den elektronischen Medien erreichen.

Um bei einer solchen Entwicklung als Ansprechpartner für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu fungieren, wurde die thematische Organisationsstruktur generalüberholt und umfaßt nun die Gebiete Infrastruktur, Telekommunikationsdienste, Telemedien, E Business, ASP Online-Service sowie Recht und Regulierung. In Zukunft will sich der Verband auch auf europäischer Ebene engagieren.

Bis 2010 strebt eco damit eine erhebliche Steigerung der Firmenmitgliederzahl an. Neue Mitglieder aus dem Bereich der konvergenten Märkte werden angestrebt. Auch Kooperationen sollen die Konvergenzentwicklung stärken. Als Bespiel hierfür diente die jüngste Kooperation mit networker NRW , der Dachorganisation der IT-Branche in Nordrhein-Westfalen.

Der eco-Vorstandsvorsitzende Prof. Michael Rotert erklärte: "Die Konvergenz der Märkte und Medien stellt Deutschland und Europa vor erhebliche regulatorische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und technische Herausforderungen. Mit der Strategie 2010 ist eco hervorragend aufgestellt, um diese Entwicklung als Lotse aktiv zu begleiten".

Der Verband der Internetwirtschaft in Deutschland existiert seit über zehn Jahren und zählt über 300 Mitgliedsunternehmen, darunter auch die rund 130 Backbones des deutschen Internets, zu seinen Kunden. Ziel des Verbands ist es, die kommerzielle Nutzung des WWW voranzutreiben, um die Position Deutschlands in der Internet-Wirtschaft zu stärken.

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