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Interesse an Unified Communications wächst

Laut eco-Verband der deutschen Internetwirtschaft wollen viele Unternehmen auf Unified Communications umsatteln, unterschätzen aber häufig die Komplexität der Thematik.

In einer Studie von Berlecon Research wurden 105 Entscheider zum Thema Unified Communications befragt. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) hält eine Integration der verschiedenen Kommunikationskanäle von der E-Mail über Telefon und Handy bis hin zum Instant Messaging im Rahmen einer UC-Lösung in ihrem Unternehmen für sinnvoll.

Als Basis-Dienst für eine erfolgreiche Etablierung von Unified Communications identifiziert der eco-Verband Voice-over-IP. Moderne UC-Dienste setzen auf auf dem Internet-Protokoll und dem Session Initiation Protokoll (SIP) auf. Unabdingbar sei dabei Quality-of-Service (QoS), um Diensten, die für einen reibungslosen Ablauf keine Engpässe dulden, immer genügend Bandbreite und Priorität zu reservieren. Außerdem müssen Schwachpunkte in der IP-Vernetzung beseitigt werden. Unternehmen sollten zudem auch die nächsten Ausbaustufen nicht vernachlässigen: Wächst das Unternehmen, müssen Kommunikationsnetze ohne großen Aufwand angepasst werden können.

Unternehmen dürften allerdings die Komplexität nicht unterschätzen, die die Zusammenführung aller Kommunikationswege mit sich bringt. "Die Anpassung der Infrastrukturmaßnahmen und Geschäftsprozesse sowie die Sicherstellung von Compliance und Sicherheit während der Datenübertragung verlangen den Unternehmen sowohl organisatorisch als auch technisch einiges ab", warnt eco-Geschäftsführer Harald A. Summa vor einer allzu blauäugigen Herangehensweise. (jp)

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