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Lavabit-Gründer zieht mit Spendengeldern gegen US-Behörden vor Gericht

16.08.2013 | 17:00 Uhr |

Der Lavabit-Gründer Ladar Levison wurden von zahlreichen Internet-Nutzern mit Spenden-Geldern versorgt und kann sich nun gegen die US-Behörden zur Wehr setzen.

In der vergangenen Woche wurde der Email-Verschlüsselungsdients Lavabit überraschend geschlossen . Den Mutmaßungen zufolge, wurde der Service von Whistleblower Edward Snowden genutzt, woraufhin der Betreiber Ladar Levison einen National Security Letter von den US-Behörden erhielt. Mit Hilfe einer so genannten Gag-Order könnte der Dienst zur Herausgabe seiner Nutzerdaten gezwungen worden sein.

Levison wollte sich jedoch nicht kampflos geschlagen geben und hat einen Spenden-Topf eingerichtet, mit dem er ein Gerichtsverfahren gegen den Staat finanzieren will. Laut Levison würden die gesetzlichen Regelungen für das Vorgehen der US-Behörden in seinem Fall gegen die US-Verfassung verstoßen.

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Die Spenden-Aktion scheint großen Anklang gefunden zu haben. Wie Levison gegenüber Russia Today bestätigte, seien nach nur 24 Stunden nach dem Start bereits 100.000 US-Dollar an Spendengeldern eingegangen. Mittlerweile dürfte der Betrag wesentlich höher ausfallen. Konkrete Details zu seinen finanziellen Mitteln wollte der Lavabit-Gründer jedoch nicht bekannt geben. Mit den Spenden wolle Levison alles dafür tun, dass US-Bürger wieder ein Recht auf Privatsphäre hätten.

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