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Spiele-Demos schmälern Verkaufszahlen

30.06.2013 | 14:00 Uhr |

Während sich Videospieler über kostenlose Demos zu neuen Spielen freuen, sind die Probierversionen für die Hersteller eher schädlich. Sie sorgen laut einer Studie für geringere Verkaufszahlen.

Für die Videospieler ist es eine schöne Sache, wenn sie Neuerscheinungen erst einmal in Ruhe zu Hause ausprobieren können. Auf den Marktplätzen von Xbox 360 oder PlayStation 3 tummeln sich immer mehr Probierversionen zu aktuellen Videospielen. Eine Studie belegt nun jedoch, dass sich die Veröffentlichung dieser Demos negativ auf den Verkauf von Spielen auswirkt.

Auf der Gamelab Conference in Barcelona stellte Spiele-Designer Jesse Schell die besagte Studie vor. Die Zahl, die Schell nannte, dürfte in der Tat jeden Hersteller aufhorchen lassen. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Veröffentlichung einer Demo-Version die Verkäufe der finalen Fassung um bis zu 50 Prozent reduziere. Diese Daten erfasste das Marktforschungsinstitut Electronic Entertainment Design and Research (EEDAR).

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Das Institut stellte dabei fest, dass ein Spiel für die Xbox 360 , das zwar mit einen Trailer, nicht jedoch mit einer Demo-Version beworben würde, im Durchschnitt 525.000 mal innerhalb der ersten sechs Monate verkauft wird. Spiele, die mit Trailer und einer Demo-Version ausgestattet werden, verkaufen im gleichen Zeitraum durchschnittlich nur 250.000 Kopien. Am schlechtesten kommen jedoch die Spiele weg, die weder über eine Demo noch über einen Trailer verfügen. Diese Spiele werden im Schnitt nur 100.000 mal innerhalb der ersten sechs Monate verkauft.

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