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"Bang With Friends" als Smartphone-App verfügbar

13.05.2013 | 09:38 Uhr |

Die umstrittene Facebook-App "Bang With Friends" sucht jetzt auch auf dem Smartphone nach Sex-Freunden. Sie soll bereits 200.000 Paare vermittelt haben.

Mit der kostenlosen Sex-App "Bang Your Friends" sorgten drei Entwickler aus Kalifornien Anfang des Jahres für Aufsehen. "Bang Your Friends" ist eine Facebook-App, mit der Sie "anonym Freunde für die nächste Nacht" finden sollen. Die App funktioniert so: Man meldet sich in Facebook an, öffnet die App und klickt auf alle Facebook-Freunde, mit denen man gerne die nächste Nacht verbringen würde. Wenn einer Ihrer Wunsch-Partner in der App nun auf Ihr Facebook-Konterfei klickt, schickt die App beiden eine kurze E-Mail. In dieser werden Sie informiert, dass Ihr Wunsch auf Gegenliebe stößt.

Ab sofort gibt es für iOS und Android auch eine mobile App von "Bang Your Friends" . Die Smartphone-App erlaubt es Ihnen, die App mit weiteren Freunden zu teilen. Außerdem ermuntern die Entwickler die Nutzer der Sex-App nach einem "erfolgreichen Bang" ihre Story im "Happy Endings Blog" zu veröffentlichen. Doch damit nicht genug: Die Entwickler der App wollen ihre Nutzer ins Fernsehen bringen. Zumindest einige Freiwillige, die in einem TV-Interview über ihre Erfahrungen mit "Bang With Friends" (wie die App auch genannt wird) zu sprechen.

Doch Achtung: So ganz anonym ist "Bang Your Friends" nicht. Denn wer die App installiert, sieht eine Liste aller Freunde, welche die App ebenfalls nutzen. Ferner kann die neue Facebook-Suche "Banger" (so sprechen die Entwickler die Nutzer ihrer App an) enttarnen . "Bang Your Friends" ist scheinbar ein Erfolg. Die Entwickler hatten das Projekt aus Spaß gestartet und waren sich ursprünglich nicht sicher, ob sie die Entwicklung weiterführen. Eigenen Aussagen zufolge soll die App aber schon über 900.000 Anwender haben. Sie hat auch bereits einige Nachahmer gefunden - etwa aus Deutschland. Die Linkedin-Sex-App "Bang With Professionals" wurde aber mittlerweile von der Business-Plattform verbannt.

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