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Zweite Generation: Bürodrucker auf Gel-Basis

12.05.2006 | 09:08 Uhr |

Ricoh will bei der zweiten Auflage der Gelsprinter-Reihe mit besserer Ausstattung und Druckqualität Einsteiger-Farblasern Konkurrenz machen

Der japanische Hersteller Ricoh stellt die zweite Generation der Gelsprinter-Druckerserie vor. Die Geräte für den DIN-A4-Druck nutzen weiter die herstellereigene Technik, die mit viskosem Flüssig-Gel statt herkömmlicher Tinte arbeitet ( wir berichteten ).

Das Verfahren, bei dem extrem schnell trocknende Drucke entstehen, wurde weiter verbessert: So soll nunmehr pigmentbasiertes Gel zum Einsatz kommen, das die Qualität der Ausdrucke erhöht. Außerdem hat sich im Vergleich zu den Vorgängern in der Ausstattung der Geräte etwas getan: Die neuen Modelle bieten neben einer Duplexeinheit durchweg auch ein Display, von dem sich dank des integrierten Druckzählers genau ablesen lässt, wie viele farbige und schwarzweiße Drucke ausgegeben wurden. Ein Beitrag zur Druckkostenkontrolle im Büro.

Den Reigen der aktuellen Modelle eröffnen Aficio GX3000 und GX3050N. Beide Geräte sollen 8,5 A4-Seiten pro Minute in Farbe und 10,5 Monochromseiten in der Minute ausgeben. Das Tempo soll sich im Schnelldruckmodus auf bis zu 29 A4-Seiten pro Minute steigern lassen. Die physikalische Auflösung liegt bei 1200 x 1200 dpi, die maximal mögliche bei 3600 x 1200 dpi. Die Verbindung zum Rechner übernimmt die USB-1.1-Schnittstelle. Zusätzlich bietet der GX3050N einen Ethernet-Anschluss und beherrscht die Druckersprachen PCL5c und PCL6.

Die bei gleicher Auflösung schnellere Variante ist der Aficio GX5050N mit 14,5 farbigen und 18,5 schwarzweißen A4-Seiten in der Minute. Hier lässt sich laut Hersteller das Tempo im flottesten Druckmodus auf bis zu 30 Seiten pro Minute schrauben. Neben USB 1.1 ist eine Ethernet-Schnittstelle vorhanden.

Manko aller Modelle: Mac-Treiber gibt es nicht. Dafür lassen sie sich unter Windows 95/98, NT 4, 2000, XP und Server 2003 betreiben.

Laut Ricoh stehen die endgültigen Preise für die Geräte noch nicht fest, obwohl sie bereits ab Juni 2006 im Fachhandel verfügbar sein sollen. Der Hersteller gibt jedoch an, dass die Preise bis zu 40 Prozent unter denen der Vorgängermodelle liegen sollen. Und nennt als Ziel, mit Einsteiger-Farblaserdruckern konkurrieren zu können. Hier liegt die magische Grenze derzeit bei ungefähr 300 Euro – siehe PC-WELT-Top-Tabelle der Farblaserdrucker.

Einen Test des Vorgängermodells Ricoh Aficio Gelsprinter G700 finden Sie hier .

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