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Zusätzlicher Content für Google Earth

14.09.2006 | 14:09 Uhr |

Google hat die Integration von neuem Content für Google Earth bekannt gegeben. "Wir sind begeistert davon, Nutzern die Möglichkeit bieten zu können, mehr über Wunder der Natur und von Menschenhand gefertigte Sehenswürdigkeiten in der Welt mit 'Featured Content' für Google Earth lernen zu können", so John Hanke, Director von Google Earth and Maps.

Als "Vorzeigeprojekt für Multimedia Overlays" bezeichnet das in Mountain View beheimatete Unternehmen den Schachzug, Google-Earth-Nutzern Informationen von großen Content-Providern in die Hand zugeben: Nutzer bekommen seit neuestem Information des U.S. National Park Service, von Discovery Networks, dem United Nations Environmental Program, dem Jane Goodall Institut und vom Online-Reiseführer Turn Here.

Zugriff auf die neuen Overlays gibt es über die "Featured Content"-Checkbox also "Empfehlungen" in der Google Earth Sidebar. Nach dem Klick und der Auswahl der entsprechenden Anbieter erscheinen auf der Karte diverse neue Marker, die per Mausklick weitere Informationen und Bilder bereithalten und auch auf Blogs und Videos zum entsprechenden Ort verweisen. Der neue Content-Bereich soll von Zeit zu Zeit erweitert und geändert werden, je nachdem wie die neuen Funktionen bei den Nutzern ankommen.

Das United Nations Environmental Program liefert ein Overlay (mit Zeitstempeln versehen) zu 100 Gebieten, die von hoher Umweltbelastung gezeichnet sind. Die Overlays enthalten Bilder der letzten 30 Jahre und illustrieren beispielsweise die Abholzung des Regenwaldes im Amazonas. Von Discovery Networks World Tour kommt ein Overlay für Reiselustige - die Abbildung links zeigt ein Beispiel für Bayern: Sie bekommen damit die Chance, eine Besichtigung bekannter Sehenswürdigkeiten, Städte und Naturwunder vorzunehmen.

Der National Park Service bietet ein Overlay, das Infos zu allen 58 Nationalparks der Vereinigten Staaten bereithält. Inklusive detaillierter Beschreibungen und den tausenden an Kilometern an Wanderstrecken. Das Jane Goodall Institut erlaubt es Nutzer, Fifi (siehe Abbildung) und andere Schimpansen in Tansania zu besuchen und anhand des Geo-Blogs die täglichen Geschehnisse dort mitzuverfolgen. Und mit Turn Here ist ein Städte-Reiseführer mit Infos zu Lokalen, Hotels, Events und Musik in Google Earth angekommen.

Fazit: Wer Interesse an den Vereinigten Staaten hat - und der englischen Sprache mächtig ist - profitiert von dem neuen Angebot am meisten. Denn neben eventuellen Sprachbarrieren sind die Inhalte der Anbieter sehr auf diesen Teil der Welt zugeschnitten. Die Marker für Europa und andere Kontinente sind dementsprechend seltener zu finden - Turn Here bietet beispielsweise für Europa gerade mal drei Marker an.

Download: Google Earth 4.0.2080 Beta

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