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Zurückhaltung beim SP2 für Windows XP

11.08.2004 | 10:32 Uhr |

Updaten oder nicht updaten – der Frage geht momentan die ein oder andere IT-Abteilung nach. Wann entsprechende mit Windows XP ausgestattet Systeme auf den neuesten Stand gebracht werden, steht dabei in den Sternen.

Während die für die Entwicklung des Service Pack 2 (SP2) für Windows XP zuständigen Abteilungen bei Microsoft wahrscheinlich die Korken knallen lassen und den Release feiern, übt sich so manche IT-Abteilung rund um den Globus in Zurückhaltung. IBM beispielsweise hat sich dazu entschlossen, mit der Installation des im Wesentlichen auf Sicherheit setzenden Updates noch zu warten.

In einem Memo mit der Überschrift "To patch -- or not to patch", das am Freitag im Intranet des Branchengiganten veröffentlicht wurde, wies IBM seine Angestellten an, dass SP2 bei Veröffentlichung nicht herunterzuladen. Das Memo liegt in Kopie unseren Kollegen des IDG News Service vor.

Grund für die Zurückhaltung: Die Vielzahl an Web-Anwendungen, die IBM einsetzt, muss erst noch hinsichtlich ihrer Kompatibilität mit dem SP2 für XP getestet werden. Gegenwärtig würden einige unternehmenskritische Anwendungen mit dem SP2 kollidieren, so das Memo. Sobald diese Probleme aus dem Weg geräumt sind, will IBM eine maßgeschneiderte Version des SP2 zur Verfügung stellen.

Nicht nur IBM macht die Kompatibilität des SP2 mit anderen Anwendungen zu schaffen. Informationen unserer Kollegen von PC-World zufolge, ist auch Microsofts eigene Software von solchen Problemen nicht verschont geblieben. Die Redmonder mussten demnach Customer Relationship Management (CRM) aktualisieren, da die ungepatchte Version der Anwendung mit installiertem SP2 nicht fehlerfrei lief.

Know-How: Windows XP Service Pack 2: Alle Neuerungen im Detail

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