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Zukunft von Spieleentwickler Crytek ungewiss

24.06.2014 | 05:42 Uhr |

Der deutsche Entwickler Crytek soll kurz vor der Pleite gestanden haben. Die Mitarbeiter hätten ihren Lohn in den vergangenen Monaten erst verspätet erhalten.

Mit Spielen wie Far Cry oder Crysis hat sich der deutsche Entwickler Crytek weltweit einen Namen gemacht. Offenbar sind die Kassen des Unternehmens trotzdem fast leer. Unser Schwestermagazin GameStar berichtet, dass Crytek im April kurz vor einer Insolvenz gestanden habe. Nun werden sogar Spekulationen über einen Verkauf der in Frankfurt am Main ansässigen Firma laut.

Zwar seien unterschiedliche Bereiche des Unternehmens betroffen, speziell seien aber die geringen Verkaufszahlen von Crysis 3 und Ryse: Son of Rome für die Finanzprobleme verantwortlich. Die starke Konkurrenz durch Unity und Unreal Engine sorgen auch bei der Lizenzierung der Cry Engine für Probleme.

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Die Geldnot hätte in den letzten Monaten sogar dazu geführt, dass die rund 800 Angestellten bei Crytek erst verspätet ihren Lohn erhielten. Firmengründer Avni Yerli wollte die konkreten Probleme zwar nicht bestätigen, räumte aber ein, dass man Crytek mit einer Finanzspritze wieder auf Kurs bringen möchte.

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