Zukunft

16-jähriger Australier entwickelt revolutionäre Technologie

Dienstag den 17.01.2012 um 19:19 Uhr

von Michael Söldner

© summly.com
Ein Teenager aus London arbeitet mit einem Budget von 250.000 US-Dollar an einer neuen Rezeptionsart für E-Mails, News undTexten.
Der in London lebende Australier Nick D'Aloisio ist gerade einmal 16 Jahre alt und trotzdem schon ein dicker Fisch in der IT-Branche. Mit einer neuen Technologie will er die Art und Weise verändern, mit der wir E-Mails, Newsbeiträge oder generell Computer-Texte lesen. Durch einen speziellen Algorithmus werden Beiträge zusammengefasst und auf den Punkt gebracht.

Als Grundlage dient eine Technik namens „machine learning“, die sich selbständig trainiert und so mit der Zeit immer bessere Ergebnisse liefert. Das Ziel sei eine Zusammenfassung von Texten, so wie sie auch im menschlichen Gehirn erfolgt. Nach anfänglichen Tests mit einfachen Apps will Nick nun im großen Stil durchstarten. Dafür steht ihm ein Budget von 250.000 US-Dollar zur Verfügung, welches ihm vom in Hong Kong lebenden Milliardär Li Ka-shing gestellt wird.

Einen ersten Eindruck seiner Arbeit können sich iOS-Nutzer mit seiner kostenlosen App namens Summly  machen. Diese fasst Suchergebnisse zusammen und soll für eine einfache Lesbarkeit sorgen. Am Anfang seiner Arbeit verschwieg Nick allen potenziellen Investoren sein Alter. Viele konnten gar nicht glauben, dass sie es mit einem so jungen Partner zu tun hatten.

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Dienstag den 17.01.2012 um 19:19 Uhr

von Michael Söldner

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (5)
  • chipchap 22:59 | 25.05.2012

    Zitat: pcmk0r
    Oder auch nur die Qualität der Ergebnisse einer Google-Suche.
    Beim Übersetzer gilt:
    Nach wie vor absoluter Schrott für längere Texte.
    Weder Inhalt noch Form stimmen.

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  • pcmk0r 22:55 | 25.05.2012

    Na na na, nicht so voreilig... Maschinen/Programme, die menschliche Sprachen ansatzweise verstehen, machen z. Zt. rasante Fortschritte. Nimm als Beispiel Siri oder diesen neuen "Universalübersetzer" aus der Microsoft-Forschungsabteilung. Oder auch nur die Qualität der Ergebnisse einer Google-Suche.
    Natürlich funktioniert das noch alles andere als perfekt, aber es ist immerhin schon weit genug, um praxistauglich zu sein.

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  • first2 17:44 | 15.05.2012

    So wie z.B. Windows ein Betriebssystem für die Hardware eines PC ist, ist die Sprache m.E. Betriebssystem für den Menschen. Und da gibt es wohl auch gravierende Unterschiede. Nicht umsonst wurden nach 45 alle wichtigen Wissenschaftler vereinnahmt.

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  • ohmotzky 11:17 | 04.05.2012

    Mit der Primitivsprache Englisch mag das funktionieren.

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  • Navigatiko 04:47 | 04.05.2012

    So ein QUATSCH!! Nichts neues aber unnötig!

    Das kann nicht funktionieren - schlicht aus dem Grund als jeder Leser andere Denkmuster und Prioritäten zu setzen pflegt! Zudem kann die Software den Text ja gar nicht verstehen!!

    Warum werden solche Aprilscherze immer wieder um die Welt gejagt - und typisch in einem angelsächsichen Land - kommt denn aus denen nur noch Kinderkram?

    N.

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