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Sicherheit

Zuckerberg beschwert sich bei Obama über NSA-Hacker

15.03.2014 | 05:44 Uhr |

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat in einem persönlichen Telefongespräch mit US-Präsident Obama seine Frustration über die Spionage-Methoden der US-Geheimdienste zum Ausdruck gebracht.

In dieser Woche wurden durch die Veröffentlichung von Geheimdokumenten von Whistleblower Edward Snowden neue Pläne der NSA offengelegt. Unter dem Codenamen Turbine sollten Millionen von Rechnern mit automatisierten Hackerattacken angegriffen werden. Dabei könnte Malware auf die PCs geschleust werden, die dann eine Ausspähung durch die Geheimdienste ermöglichen würde. Den Angaben zufolge zieht die NSA für diese Hackerangriffe auch den Einsatz gefälschter Facebook-Server in Betracht.

Obwohl sich die NSA alle Mühe gab, derartige Mutmaßungen zu zerstreuen, sorgte die Offenlegung des Turbine-Projekts beim sozialen Netzwerk Facebook für Aufruhr. Mark Zuckerberg höchstpersönlich wandte sich in einer Stellungnahme an die Nutzer und machte seinem Unmut über die Vorgehensweisen der NSA Luft.

NSA sammelt 200 Millionen SMS pro Tag

Zuckerberg habe sogar mit US-Präsident Obama telefoniert und seine Frustration gegenüber den Abhör-Methoden der Geheimdienste zum Ausdruck gebracht. Seinen Aussagen zufolge würden entsprechende Reformen jedoch noch sehr lange dauern. Aus diesem Grund ruft Zuckerberg Internet-Nutzer und Entwickler dazu auf, selbst an einem sicheren Internet für die Zukunft aller zu arbeiten. Facebook werde seinen Teil dazu beitragen.

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