Familienfoto

Zuckerberg-Schwester fällt Privatsphäre-Einstellungen auf Facebook zum Opfer

Freitag den 28.12.2012 um 05:03 Uhr

von Denise Bergert

© Facebook
Randi Zuckerberg ist am Wochenende den Privatsphäre-Einstellungen von Facebook zum Opfer gefallen. Ein eigentlich für private Zwecke gedachtes Foto aus der heimischen Küche mit Bruder Mark Zuckerberg gelangte an die Öffentlichkeit.
Datenschützer klagen bereits seit Jahren über die undurchsichtigen Privatsphäre-Einstellungen im sozialen Netzwerk Facebook. Nun ist sogar Randi Zuckerberg, die Schwester des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg, einer falschen Konfiguration auf den Leim gegangen. Zu Weihnachten veröffentlichte sie ein privates Foto mit ihren Freunden und Bruder Mark über ihren Facebook-Account – nur sichtbar für den engen Familien-Kreis, dachte Randi. Mit dieser Annahme lag die US-Amerikanerin jedoch falsch. Über einen gemeinsamen Freund tauchte der intime Schnappschuss wenig später im von Vox-Media-Managerin Callie Schweitzer abonnierten News-Feed auf.

Schweitzer nahm an, dass es sich bei dem Foto um ein öffentliches Bild handle und veröffentlichte es über ihren Twitter-Account, was schließlich ein Nachspiel haben sollte. In einem Tweet feuert Randi gegen Schweitzer und betont, dass eine Veröffentlichung des Schnappschusses absolut nicht in Ordnung sei. Zuckerberg habe nicht die geringste Ahnung, wie Schweitzer in den Besitz des Fotos gelangen konnte.

Die Vox-Media-Chefin löscht das Bild schließlich, weist Zuckerberg jedoch darauf hin, dass das Foto öffentlich über Facebook zu sehen gewesen sei. Zuckerbergs Schwester, die offensichtlich ein Problem mit ihren Privatsphäre-Einstellungen im sozialen Netzwerk hat, schiebt die Schuld nicht auf Facebook, sondern kritisiert Schweitzer weiter. Laut Zuckerberg hätte sie vor der Veröffentlichung um Erlaubnis fragen müssen.


Facebook hatte seine Privatsphäre-Einstellungen erst in der vergangenen Woche überarbeitet. Die unterschiedlichen Punkte sind nun übersichtlicher gestaltet. Zu Fehlern kann es dabei allem Anschein nach jedoch immer noch kommen.

Facebook, Google+ und Twitter kombiniert nutzen - so geht´s
Facebook, Google+ und Twitter kombiniert nutzen - so geht´s

Freitag den 28.12.2012 um 05:03 Uhr

von Denise Bergert

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
1659630