2170721

Zu wenige Android-Updates: Verbraucherschützer verklagen Samsung

20.01.2016 | 15:24 Uhr |

Die Verbraucherschutzorganisation Consumentenbond hat Samsung wegen seiner Update-Politik für Googles Android verklagt.

Die Verbraucherschützer von Consumentenbond haben in dieser Woche in den Niederlanden Klage gegen Samsung eingereicht . Der Klageschrift zufolge führt Samsung Käufer von neuen Android-Geräten angeblich über seine Update-Politik in die Irre. Die Verbraucherschützer fordern vom südkoreanischen Elektronikhersteller verlässlichere Angaben über den Support-Zeitraum neuer Geräte.

Der Consumentenbond sieht in Samsung nur einen von vielen Herstellern, die ihrer Verpflichtung gegenüber den Kunden nicht nachkommen. Das Unternehmen würde nicht nur zu wenige Geräte mit der neuesten Android-Version versorgen, sondern sich auf für die Schließung von Sicherheitslücken wie Stagefright zu viel Zeit lassen. Außergerichtliche Verhandlungen mit Samsung seien erfolglos geblieben, weswegen der Consumentenbond nun Klage eingereicht hat.

Samsung Galaxy S6 im Test

Samsung überprüft eigenen Angaben zufolge gerade die Klage. Konkrete Details zu schwebenden Gerichtsverfahren könne man jedoch nicht bekannt geben, so das Unternehmen.

0 Kommentare zu diesem Artikel
2170721