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Vereinigte Arabische Emirate verbieten Blackberry-Dienste

03.08.2010 | 09:22 Uhr |

Die ausgezeichnete Sicherheit von Blackberrys bei der Datenübertragung macht dem Hersteller Research In Motion (RIM) jetzt Probleme. Die Regulierungsbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate (Telecommunication Regulatory Authority, TRA) hat angekündigt, bestimmte Blackberry-Dienste ab 11. Oktober zu verbieten.

Das betrifft sowohl das Surfen im Internet mit dem Smartphone, Kurznachrichten per Blackberry-Messenger, als auch E-Mail-Dienst, für den die Smartphones bekannt sind, so die Behörde.

Grund für das Verbot sind Sicherheitsbedenken der Regulierungsbehörde. Die starke Verschlüsselung der Blackberry-Kommunikation mache es den Sicherheitsbehörden unmöglich, Gespräche von überwachten Personen abzuhören. Außerdem würden die Daten auf Servern in Kanada abgespeichert, wo die Gesetze der Vereinigten Arabischen Emirate nicht anwendbar sind, erklärt die TRA.

Das Verbot der Blackberry-Dienste betrifft die Einwohner der Vereinigten Arabischen Emirate und alle Besucher, die mit einem RIM-Smartphone einreisen. Derzeit gibt es rund 500.000 Blackberry-Besitzer in dem Wüstenstaat. Es werde erst aufgehoben, wenn der Hersteller mit der Regulierungsbehörde eine Einigung erzielt habe, so die TRA. Die Behörde verweist auf "ähnliche Regulationen in anderen Ländern" wo die Verhandlungen erfolgreich waren.

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